Dem Wormser Schachverein bleibt derzeit nur das Internet

Ein Bild aus besseren Tagen: Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war der Schachkeller des WSV gut besucht. Foto: Köhler/WSV

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ruht auch der Spielbetrieb im Schach. Turniere gibt es aber im Netz. Und erste Ideen für eine Fortsetzung der Liga auch.

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WORMS. (csr). Zumindest bleibt das Internet. Mit der gesamten Sportwelt wurden auch die Spieler des Wormser Schachvereins durch die Corona-Pandemie komplett ausgebremst. Seit Mitte März ruhen Training und Spielbetrieb, in dem die Wormser ja sogar in der Zweiten Bundesliga vertreten sind. Aktuell bleibt aber ein zweistündiges Turnier im Netz, an dem sich meist bis zu 20 Spieler aus dem Verein beteiligen. „Darüber hinaus gibt es viele freie Partien mit bekannten und unbekannten Schachfreunden aus Deutschland und der ganzen Welt“, schildert WSV-Sprecher Gernot Köhler: „Das Internet kennt keine Grenzen.“

In Zeiten, in denen groß angelegte Turniere wie der Pfälzische Schachkongress oder das Rheinland-Pfalz-Open abgesagt wurden, ist das ein Trost. Aber dennoch bedeutet die Zwangspause auch für die Wormser Schachspieler einen tiefen Einschnitt. „Die Stadtmeisterschaft war mit 27 Teilnehmern so erfolgreich gestartet wie seit vielen Jahren nicht“, betont Köhler, der auch von gut besuchten Blitzturnieren und „ordentlichen“ Ergebnissen in den Ligen spricht. Einzig der nicht unerwartete Abstieg der Zweitliga-Mannschaft kündigt sich an. Nur wann? Es gebe Überlegungen, aus der Saison 19/20 eine Saison 19/21 zu machen. Köhler: „Ein Ergebnis der Beratungen steht aus.“