Ringen: Rheinland-Pfalz-Liga findet statt

Anders als in anderen Bundesländern soll es eine Saison geben. Auch drei lokale Vertreter sind am Start.

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MAINZ. (nic). Die Bundesliga-Ringer haben schon länger Gewissheit, dass es für sie eine Saison geben wird. In den Ligen darunter herrschte hingegen lange Ungewissheit. Während zum Beispiel der hessische Ringerverband die kommende Saison bereits gecancelt hat, entschied nun die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Ringen Rheinland-Pfalz anders: Die Saison in der Rheinland-Pfalz-Liga wird stattfinden. Ab dem 3. Oktober mit dabei sein werden die Zweitvertretungen des ASV Mainz 88 und der Wrestling Tigers Rhein-Nahe. Auch Alemannia Nackenheim wird in einer Kampfgemeinschaft zusammen mit dem KSV Worms auf die Matte gehen. In der Vorsaison hatten die Alemannen und Mainzer keine zweiten Mannschaften gemeldet, nun gibt es die Kehrtwende. Daneben werden der VfK Schifferstadt, die WKG Ludwigshafen und die KG Fehrbach ab Oktober in der Liga mitmischen, vier weitere Mannschaften treten nicht an. „Wir glauben, dass sich eine Absage negativ auf die Entwicklung des Ringens im Allgemeinen und die Nachwuchsringer im Besondern auswirken würde“, begründet der kommissarische Arge-Präsident Thomas Ferdinand die Entscheidung. In den nächsten Wochen will die Arge ein Hygienekonzept ausarbeiten.