Handballer der TG Osthofen mit Auftaktsieg in Bodenheim

Gute und aggressive Deckungsarbeit: Osthofens Defensivverbund, hier stoppt Maurice Meitzler (rot) TVB-Spieler Marcel Gerhardt, lieferte eine starke Leistung ab. Foto: hbz/Harry Braun

Das erste Spiel einer neuen Saison kann wahrlich nicht für eine Prognose herhalten. Und dennoch haben die Handballer der TG Osthofen mit dem 36:29 (15:14)-Erfolg beim TV...

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BODENHEIM. Das erste Spiel einer neuen Saison kann wahrlich nicht für eine Prognose herhalten. Und dennoch haben die Handballer der TG Osthofen mit dem 36:29 (15:14)-Erfolg beim TV Bodenheim gleich zum Auftakt der Rheinhessenliga ein Ausrufezeichen gesetzt. „Die Jungs haben zu 100 Prozent das abgerufen, was sie drauf haben und das auch durchgehalten. Das war eine runde Sache“, freut sich Co-Trainer Mirko Höfler.

Vor vier Monaten waren die Bodenheimer in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gescheitert, sie waren jetzt von Beginn an ein starker Konkurrent für das Team von Trainer Leonard Vuletic. Dennoch hätten die TGOler das Spiel bereits im ersten Durchgang deutlicher gestalten können. Zwei Mal führten die Gäste mit drei Toren, zwei Mal kamen die Hausherren wieder dran. „Da haben wir es einfach verpasst, frühzeitig nachzulegen. Aber dafür lief es in der zweiten Halbzeit dann richtig rund“, sagt Höfler, dessen Mannschaft in der Abwehr die Grundlage für den Auftaktsieg legte. Sowohl die anfängliche 6-0 als auch die 3-2-1 hätten hervorragend funktioniert. „An diesem Tag wäre es auch egal gewesen, wie wir gedeckt hätten. Wir hatten einfach eine hohe Qualität, auch bei den Wechseln gab es keinen Leistungsabfall“, lobt der Co-Trainer. So setzte sich die TGO zwischen Minute 37. und 44. um fünf Treffer ab und ließ dem Rheinhessenrivalen keine Chance, erneut zu verkürzen.

Besonders stolz sind die Osthofener dabei auf den eigenen Nachwuchs. „Zwischenzeitlich standen fünf oder sechs Spieler unter 20 auf der Platte. Zusammen mit den Erfahrenen eine gute Mischung“, erklärt Höfler, dass ein Platz unter den ersten Drei das Saisonziel bleibe. „In der Vorsaison waren wir nach dem guten Auftakt zu euphorisch und haben uns dann dumme Punktverluste erlaubt.“ Man sei sich einig, dass die Mannschaft in dieser Spielzeit konstanter und reifer sei, das gelte es nun zu beweisen.