HSG Zotzenheim knapp am Punktgewinn vorbei

Der Verbandsligist zog sich beim Tabellendritten HSG Worms II beim knappen 25:26 achtbar aus der Affäre.

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WORMS. Fast hätte es für die Verbandsliga-Handballer der HSG Zotzenheim/St. Johann/ Sprendlingen zum ersten Auswärtspunkt gereicht – aber eben nur fast. Am Ende unterlag das Team beim Tabellendritten HSG Worms II 25:26 (10:14). Beim letzten Angriff der Gäste holte Jonas Petry einen Freiwurf heraus. Und den setzte Spielertrainer Sven Schneider knapp neben das Wormser Gehäuse.

Trotz der Niederlage zeigte sich Zotzenheims Co-Trainer Matthias Faust mit der Leistung seines Teams einverstanden: „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, auch wenn mehr drin gewesen wäre.“ Zwar zogen die Gastgeber über 13:8 (27.), 17:12 (37.) und 24:18 (50.) immer mal wieder davon, doch die Gäste blieben dran und kämpften sich immer wieder heran.

Dennoch sprach der Co-Trainer insgesamt von einer zerfahrenen Partie, wobei der Schiedsrichter daran nicht ganz unschuldig gewesen sei: „Mal ließ er viel durchgehen, mal gab es kleinliche Entscheidungen.“ Die dritte Zwei-Minuten-Strafe (28.) für den Wormser Bernd Stönig etwa bezeichnete Matthias Faust als überzogen.

Aber auch die eigene Mannschaft hatte so ihre Hänger. „Es gab Phasen, da waren wir im gebundenen Spiel einfach zu behäbig“, schildert der Co-Trainer. Das nutzten die Wormser aus. Unterm Strich allerdings gab es am Auftritt der „Zotzis“ nicht viel auszusetzen. Was auch damit zu tun hatte, dass sie mit wenig Erwartungen nach Worms gefahren waren, sich deshalb keinen Druck gemacht haben. Und so kam am Ende ein passables Ergebnis heraus, das optimistisch für die Zukunft stimmt. „Wir sind auswärts auf einem guten Weg“, sieht Matthias Faust den ersten Zähler in der Fremde nicht mehr allzu weit weg. Die nächste Gelegenheit bietet sich für die HSG am 24. Februar bei der dritten Garnitur der SF Budenheim.

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Tore HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen: Schröter (1), Schwab (5), Petry (7/3), Faust (3), Margies (3), Schneider (2), Mildeberger (3), B. Bergmann (1).