Wormatia geht nach Platzverweis unter

Ein weiterer Sonntag ohne Punkte für die beiden Wormser Landesligisten. Während der SV Gimbsheim sein Heimspiel gegen Phönix Schifferstadt 1:2 verlor, erlebte der...

Anzeige

WORMS/GIMBSHEIM. Ein weiterer Sonntag ohne Punkte für die beiden Wormser Landesligisten. Während der SV Gimbsheim sein Heimspiel gegen Phönix Schifferstadt 1:2 verlor, erlebte der Wormatia-Unterbau beim 0:6 gegen Fortuna Billigheim-Ingenheim ein Desaster.

SV Gimbsheim - DJK Phönix Schifferstadt 1:2 (0:2). Einmal mehr fanden die Gimbsheimer auf eigenem Platz erst nach Rückstand so richtig in die Partie. 20 Minuten waren gespielt, da lag die Elf von Steven Jones bereits 0:2 hinten. "Weil wir in der Vorwärtsbewegung einfach zu viele Fehler machen", sagt der Trainer. Basiru Joof (12.) und Furkan Konur (19.) trafen für die Gäste. Der Anschlusstreffer durch Adriano Fragomeli kam eine Viertelstunde vor Schluss schlichtweg zu spät. Die Gimbsheimer Drangphase in den Schlussminuten wurde nicht belohnt. "Wir haben uns reingekämpft und immer besser ins Spiel gefunden, aber leider unsere Chancen nicht genutzt", fasst Steven Jones zusammen.

VfR Wormatia Worms II - TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim 0:6 (0:3). Seine Worte musste Wormatia-Trainer Eugen Gopko nach der bitteren Heimpleite sorgfältig wählen, um das Gesehene zu beschreiben: "Auch wenn es sich nach 0:6 blöd anhört, aber so ein Spiel darfst du mit Elf gegen Elf eigentlich nicht verlieren." Dass die Gleichzahl schon nach zwölf Minuten nicht mehr gegeben war, war wohl der Hauptgrund für den Untergang seines Teams. "Wir haben in den ersten Minuten zwei Hundertprozentige", berichtet Gopko. "Klarer geht es nicht, aber wir machen den Ball nicht rein." Bestraft wurde das umgehend. Während Wormatia-Keeper Niklas Radmacher noch die Mauer stellte, führte Christopher Koch einen Freistoß schnell aus und versenkte den Ball im Tor. Wenig später sei ein Gästespieler im VfR-Strafraum theatralisch zu Boden gegangen. Nach der anschließenden Rudelbildung sah Alexander Folk die Rote Karte. "Das war der Genickbruch", sagt Eugen Gopko, dessen Mannschaft im Nachgang trotzdem ihre Chancen hatte. "Wir treffen das Tor nicht und bekommen unfassbar bittere Gegentore", schüttelt der Trainer nach einem völlig gebrauchten Tag den Kopf. "Heute ist alles zusammen gekommen, was man sich nicht wünscht, aber auch solche Erfahrungen gehören eben dazu." Dominic Bach (32.), Marcel Thiede (39.) und Christian Bollinger (71., 87. und 90.) machten die Packung perfekt.