Germania Eich gewinnt gegen TuS Weinsheim im Corona-Modus

Zu spät: Der Gundheimer Nils Bäcker (rechts) kann das 2:0 von Belel Meslem nicht mehr verhindern. Foto: pakalski-press/Schmitz

Der Aufwand ist da, die Verantwortlichen der Altrheiner scheuen aber nicht die Mühe – und werden mit reichlich Toren belohnt. In Alzey läuft es für Gundheim erst nach der Pause.

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EICH. (csr). Wer gerade einen Lauf und noch dazu das abgeschlagene Schlusslicht zu Gast hat, der möchte spielen. Mit dem Schwung aus dem Derbysieg gegen Rheingold Hamm trat der FC Germania Eich in Gruppe 2 der Fußball-A-Klasse gegen den TuS Weinsheim an und gewann mit 7:0. „Bei uns sind alle geimpft, das Spiel lief völlig coronakonform ab“, betonte Germania-Sprecher Ralph Engelhardt. Im Vorfeld sei der Verein mit allen Spielern in Kontakt getreten, am Platz wurden die Besucher erfasst: „Es war eigentlich unproblematisch. Man muss es eben machen.“ In Gruppe 1 der A-Klasse gewann Staffelsieger RWO Alzey II gegen den TSV Gundheim souverän mit 5:2.

A-Klasse Gruppe 1

SG RWO Alzey II – TSV Gundheim 5:2 (3:0). – Den „Spielbelag“ machten beide Seiten als entscheidenden Faktor aus. „Wir kamen nicht zurecht“, gestand TSV-Trainer Rainer Steuerwald, der aber auch die Qualität des Gegners anerkannte – und sich tröstete: „In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, wir können mithalten.“ Von daher waren die beiden Ehrentreffer von Lukas Springer (52., 90.) auch verdient. Bei den Alzeyern ragte Belel Meslem als Dreifach-Torschütze heraus (14., 35., 63.). Dazu netzte Alex Kinsvater (45.+1, 83.). Und RWO-Coach Marcel Beckmann äußerte: „Unsere technisch beschlagenen Spieler kamen gut mit dem Platz zurecht.“

A-Klasse Gruppe 2

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Germania Eich – TuS Weinsheim 7:0 (4:0). – Am Altrhein fügte sich Ralph Engelhardt gerne ein in die Reihe derer, die anerkennen, dass die Weinsheimer zuverlässig die Runde fortführen: „Bei mehr als hundert Gegentoren. Respekt.“ In Eich wanderten weitere sieben „Miese“ auf dieses Konto, wofür Timo Widder (28., 43., 85.), Jens Dillge (54., 90.), Martin Dann (13.) sowie Andreas Dann (45.) sorgten. Zwar resultierten die ersten beiden Widder-Treffer aus einem Foulelfmeter. Aber: „Das war ungeschickt, es war ein sehr faires Spiel“, wertete Engelhardt, der anknüpfte: „Wir würden nächste Woche auch noch in Horchheim spielen.“

Ataspor Worms – Normannia Pfiffligheim 3:1 (1:1). – Einzig in der Viertelstunde vor der Pause sah Burak Celik die Gäste etwas dominanter. Der Treffer durch Timo Kerth (34.), der damit den Rückstand egalisierte, war folgerichtig. Getroffen hatte zuvor Igor Grosu, der einen Freistoß ins Netz beförderte (25.). „Er hätte auch ein zweites machen können“, berichtete der Ataspor-Sprecher. „Er hatte den Torwart schon ausgespielt, der Schuss wurde von der Linie gekratzt.“ Nach der Pause „hatten wir das Spiel wieder voll im Griff“, so Celik. Der Doppelpack von Emre Aslan (75., 90.) war die Folge.