Frauen des VfR Wormatia kehren zurück in die Regionalliga

Vor der Rückkehr: In der kommenden Regionalliga-Saison wird Tina Ruh (links) ihre Tore wieder für Wormatia Worms schießen. Archivfoto: Dinger

Von drei auf eins: Einen Punkt lagen die Fußballerinnen von Wormatia Worms bei Saisonabbruch hinter dem Spitzenduo. Und doch reicht das jetzt für den Aufstieg.

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WORMS. (eip). Ehre, wem Ehre gebührt: Einiges ging unter in den durch die Corona-Pandemie bedingten Wirren auch im Amateurfußball. Aber natürlich durfte mit Abbruch der Saison und der Absegnung der Quotientenregelung als Kriterium für den Aufstieg mancherorts gejubelt werden. So auch bei den Frauen von Wormatia Worms, die sich über die Rückkehr in die Regionalliga freuen dürfen.

Eigentlich wurden die Wormatia-Frauen zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Verbandsliga auf Rang drei geführt – mit einem Spiel weniger aber im Vergleich zur Konkurrenz. Durch die Quotientenregelung rutschte die VfR-Truppe auf Platz eins und steigt so nach einem Jahr wieder in die Regionalliga auf. Trainer Jens Emmerich will dort nun eine ähnlich desaströse Saison, wie 2018/19 verhindern. Damals belegten die Wormatia-Frauen mit nur einem Sieg und zehn Punkten mit Abstand den letzten Platz.

„Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben. Platz sechs bis neun wäre ein richtig guter Erfolg“, gibt Emmerich jetzt die Zielrichtung vor. Dazu feilt der Coach am Spielerkader. „Wir haben geguckt, dass wir uns qualitativ verbessern“, erzählt Emmerich. Bislang fünf Neuzugänge hat die Wormatia zu vermelden. Dazu gehört mit Tina Ruh auch eine alte Bekannte, die schon immer für reichlich Tore gesorgt hatte. Aber die Planungen sind noch nicht abgeschlossen, lässt Emmerich verlauten: „Wenn noch was Interessantes kommt, könnten wir noch handeln.“

Ein erstes Treffen gab es zuletzt. „Die Mädels haben zuhause trainiert“, erzählt Emmerich, der ankündigt: „Mit einem Athletik-Trainer werden wir die Fitness verbessern, wir werden auf die körperliche Verfassung achten. Spielerisch sehe ich uns gut aufgestellt. Es kommt jetzt darauf an, wie sich die neuen Spielerinnen integrieren.“