Das zweite Halbfinale in Horchheim endet vorzeitig

Kampfbetontes Duell: Wormatia-Torschütze Daniel-Mihai Lazar (rotes Trikot) behakt den Nibelungen Tiago Nogueira. Foto: BilderKartell/Christine Dirigo

Nach dem SV Horchheim steht auch der zweite Finalist der Fußball-Stadtmeisterschaft fest. Die Partie zwischen Wormatia II und den Nibelungen endete aber abrupt.

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HORCHHEIM. Das Endspiel um die Fußball-Stadtmeisterschaft ist perfekt: Nach dem SV Horchheim hat auch die Wormatia-Zweite den Sprung ins Finale gepackt. Wobei das Halbfinale gegen den ASV Nibelungen arg abrupt endete.

Knapp fünf Minuten waren noch zu spielen, als Wormate Nico Wendling in dem körperbetonten Duell mit einer Schulterverletzung am Boden liegen blieb. „Er musste mit einem Krankenwagen abgeholt werden“, schilderte Benjamin Bünger, der seitens der Turnierleitung des SV Horchheim gleich beste Genesungswünsche auf den Weg brachte. Die Wartezeit überbrücken mochten letztlich auch die Nibelungen nicht. „Deren Trainer Franz Graber hat gesagt, der Schiedsrichter soll die Partie beenden“, erzählt Bünger. Vorgeschlagen. Getan.

Mit Blick auf die gespielten 85 Minuten urteilte Bünger: „Wormatia hatte die Partie die ganze Zeit unter Kontrolle.“ Leicht machten es die Nibelungen dem Favoriten aber nicht. Auf die VfR-Führung durch Armin Mujevic (16.) hatte Dennis Seyfert bereits im Gegenzug eine Antwort (17.). Und auch nach den Toren durch Baris Özemir (26.) und Daniel Lazar (39.) steckte der B-Klassen-Klub nicht auf. Noch vor der Pause verkürzte Max Selzer (44.). Sogar den Ausgleich hatten die Nibelungen auf dem Fuß, ehe Mujevic auf 4:2 stellte (59.). In der Endphase sah erst Nibelunge Robin Önder die Gelb-Rote Karte (77.) – und schließlich warf Graber das Handtuch.

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Weiter geht es im Walter-Kraft-Stadion am Freitag, 19 Uhr, mit dem Spiel um Platz drei zwischen Normannia Pfiffligheim und den Nibelungen. Das Endspiel steht am Samstag um 18.30 Uhr an.