TSG-Trainer Schmidt hat „nach drei Minuten keine Lust mehr“

Timo Schmidt, Trainer der TSG Bretzenheim. Archivfoto: Marcel Fennel

Fußball-Verbandspokal: Die TSG Bretzenheim verliert 1:3 beim SV Gimbsheim. Trainer Timo Schmidt kritisiert die Gangart des Gegners und die fehlende Konsequenz des Unparteiischen.

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GIMBSHEIM. (tor). Der Mainz-Binger Verbandspokal-Exodus geht weiter. Einzig die TuS Marienborn ist nach dem Aus der TSG Bretzenheim beim SV Gimbsheim (1:3) in Runde fünf noch vertreten – nebst Schott und Gonsenheim, die an diesem Freitag neu im Lostopf sind. „Nach drei Minuten hatte ich schon keine Lust mehr“, hadert Timo Schmidt mit einer „klaren Roten Karte“ wegen Tätlichkeit der Platzherren, die es aber nicht gab. Der TSG-Trainer kritisiert die Gimbsheimer Gangart und die fehlende Konsequenz des Unparteiischen. „Wir haben uns in Scharmützel verwickeln lassen. Das war ein ganz hässliches, blödes Spiel – und das können wir halt nicht.“

Hinzu kamen mangelnde, eigene Effektivität, drei Kontertore (Bähr/29., Moh Amar/53., 83.), das nicht gegebene, vermeintliche 2:2 und eine Ampelkarte für Florian Maaß, der, so Schmidt, den Unparteiischen auf die Verbalvergehen seiner Gegenspieler hingewiesen habe (84.). Die TSG rotierte durch, Jacob Roden glich kurz nach seiner Einwechslung aus (47.). Sonntag (15.30 Uhr) gegen Kellerkind Fußgönheim müsse die TSG unbedingt aus der Spirale sechs siegloser Spiele herauskommen.