Muss die Eintracht um Trainer Hütter zittern?

aus Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurts ehemaliger Trainer Adi Hütter. Foto: dpa

Manager Max Eberl will den Frankfurter Coach Adi Hütter für den scheidenden Marco Rose nach Gladbach holen. Dafür würde aber eine hohe Ausstiegsklausel fällig werden.

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FRANKFURT. Sportvorstand Fredi Bobic will trotz eines noch bis 2023 laufenden Vertrages im Sommer gehen. Manager Bruno Hübner wird seine Karriere den Klub nach mehr als einem Jahrzehnt auf eigenen Wunsch verlassen. Und nun muss die Frankfurter Eintracht möglicherweise auch noch um ihren Trainer zittern. Die Bild-Zeitung meldete am Mittwochabend, dass der 51 Jahre alte österreichische Fußball-Lehrer Favorit auf die Nachfolge von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach sei. Rose wechselt ja zu Borussia Dortmund, möglich gemacht durch eine Ausstiegsklausel.

Kontakt zu Hütters Berater?

Auch Hütter hat in seinem Vertrag, den er im September letzten Jahres in Frankfurt vorzeitig bis 2023 verlängert hatte, eine Ausstiegsklausel. Angeblich soll darin eine Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro verankert sein. Laut Bild soll Gladbachs Manager Max Eberl Kontakt zu Hütters Berater Christian Sand aufgenommen und eine „konkrete Anfrage“ gestartet haben. Ob Hütter allerdings wirklich Interesse an einem Wechsel von der Eintracht zur Borussia hat, ist zumindest fraglich, denn eine sportliche Verbesserung wäre dies aktuell sicher nicht (Eintracht Vierter, Gladbach Zehnter) und auch die langfristige Perspektive muss in Mönchengladbach nicht unbedingt verlockender sein als in Frankfurt.

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Über Spekulationen ist der Artikel der Bild nicht hinausgegangen, konkrete Aussagen einer der Beteiligten, Borussia, Eintracht oder Hütter, gibt es nicht. Am 28. Februar hatte Hütter bei „Sky 90“ auf die schon damals aufgekommenen Gerüchte über einen Wechsel nach Mönchengladbach gesagt: „Ich bleibe“. Ob die unklare Führungssituation bei der Eintracht da wirklich einen Sinneswandel hervorgerufen hat?

Von Peppi Schmitt