Eintracht-Stürmer wohl vor Abgang nach Brügge

aus Eintracht Frankfurt

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Wechselt Bas Dost nach Brügge? Foto: dpa

Laut einer niederländischen Zeitung soll sich Bas Dost mit den Belgiern bereits über einen Wechsel einig sein. Warum der Transfer für die Eintracht interessant sein könnte.

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Frankfurt. Verkauft die Frankfurter Eintracht noch über Weihnachten ihren Stürmer Bas Dost an den FC Brügge (Belgien)? Das meldete die niederländische Zeitung „AD“ am Mittwoch. Danach sollen sich der Spieler und der belgische Meister, der im neuen Jahr in der Europa-League spielen wird, einig geworden sein. Die Eintracht wollte sich an den Spekulationen nicht beteiligen. „Es liegt keine Anfrage vor“, sagte Manager Bruno Hübner am Vorweihnachtsabend.

Brügge hatte sich schon im letzten Sommer um den holländischen Mittelstürmer bemüht. Damals hatte die Eintracht jene sieben Millionen Euro Ablöse, die sie im Sommer 2019 an Sporting Lissabon bezahlt hatte, gefordert. was den Belgiern damals zu viel war. Nun sollen fünf Millionen Euro als Ablöse im Gespräch sein. Dosts Vertrag in Frankfurt läuft noch bis zum 30.Juni 2022. Auch in Brügge soll er nach Informationen der Zeitung einen Vertrag bis Juni 2022 unterschreiben.

Abgang von Dost aus sportlicher Sicht eine große Schwächung

Aus wirtschaftlichen Gründen könnte eine Millionen-Ablöse für die Eintracht durchaus interessant sein. Aus sportlichen Gründen wäre der Abgang von Dost allerdings eine große Schwächung. Er war in zwölf von dreizehn Spielen im Einsatz, hat vier Tore erzielt und zwei vorbereitet. Im Angriff ist die Eintracht wegen einer langwierigen Verletzung von Ragnar Ache auch mit Dost schon dünn besetzt. Sollte Dost also verkauft werden, müssten die Frankfurter selbst noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

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Eine Möglichkeit wäre, den an den Wolfsberger AC ausgeliehenen Serben Dejan Joveljic vorzeitig zurückzuholen. Joveljic ist allerdings ein komplett anderer Spielertyp als Dost. Eine charmante Lösung wäre auch die Rückkehr von Luka Jovic, den Real Madrid gerne abgeben würde. Doch selbst als Leihgeschäft dürfte sich die Eintracht das nicht leisten können…

Von Peppi Schmidt