Löwen siegen in der Verlängerung

Nach der Freitagniederlage bei den Lausitzer Füchsen (3:4) haben die Löwen Frankfurt in der DEL2 am Sonntag gegen den EHC Freiburg mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen.

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FRANKFURT. Nach der Freitagniederlage bei den Lausitzer Füchsen (3:4) haben die Löwen Frankfurt in der DEL2 am Sonntag gegen den EHC Freiburg mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Teams konzentriert verteidigten, brachte die vierte Reihe der Löwen die Frankfurter in Führung. Mike Mieszkowski fälschte einen Distanzschuss von Eric Stephans ab (8.). Als die Löwen aber in der 20. Minute zum Wechsel fuhren, schlagen die Wölfe mit dem späten Ausgleich durch Gregory Saakyan zurück. Im Mitteldrittel legten die Löwen einen Zahn zu und spielten effektiv. Christian Kretschmann (34.) und Eric Stephan (35.) bescherten die 3:1-Führung. Doch Freiburg kam stark zurück: Chad Bassen (58.) und neun Sekunden vor dem Ende Christian Billic glichen zum 3:3 aus und es hieß Verlängerung. Beide Teams spielten das Drei-gegen-Drei mit viel Tempo und offenem Visier. Maximilian Faber warv es, der das 4:3 für die Löwen besorgte.

Im Gastspiel bei den Lausitzer Füchasen unterlagen die Löwen am Freitag in der Overtime mit 3:4 (2:1, 1:1, 0:1/0:1). Dabei hatten die Löwen angesichts von 41:19-Schüssen das klar höhere Offensivpotenztial gezeigt. Erstmals seit Langem hatte Franz-David Fritzmeier vier komplette Sturmreihen zur Verfügung, da Sebastian Collberg ins Team zurückkehrte. Der rückte in die erste Reihe zu Stephen MacAulay und "Rückkehrer" Magnus Eisenmenger. Die Reihe um Collberg und MacAulay sorgte für viel Gefahr für Füchse-Goalie Mac Carruth. So gelang den Füchsen offensiv wenig. Aber diese erste Reihe machte kein Tor aus den guten Möglichkeiten. Dafür traf die neu formierte)dritte Reihe um Carter Proft, Eddie Lewandowski und Luis Schinko. Nach fünf Minuten zog Proft vor das Tor und traf mit dem ersten Abschluss der Löwen zum 1:0. Die Löwen blieben tonangebend, woran auch das 1:1 von Rylan Schwartz (15.) nichts änderte. Die Löwen ließen sich nicht verunsichern und trafen nur 77 Sekunden später zur erneuten Führung. Auf Vorlage von Adam Mitchell nagelte Christian Kretschmann die Scheibe in den Winkel (17.). Marius Erks traf zum 3:1 in der 44. Minute, doch Jonathon Martin brachte die Füchse auf 2:3 heran (46.). Die Knackpunkte der Partie folgten in den Minuten 52 bis 54. Zunächst kassierte Eric Stephan eine Strafe wegen Haltens, ihm folgte noch vor Ende der Unterzahl Eddie Lewandowski. In 20 Sekunden doppelter Überzahl gelang den Füchsen der Ausgleich durch Andrew Clark per Handgelenkschuss (54.). In der Verlängerung zeigten sich die Füchse effektiv. Nach Puckverlust von Manuel Strodel überwand Brad Ross Kucis im Tor der Löwen zum entscheidenden Tor (63.). - Tore: 0:1 Carter Proft (5.), 1:1 Rylan Schwartz (15.), 1:2 Christian Kretschmann (17.), 1:3 Marius Erk (44.), 2:3 Jonathon Martin (46.), 3:3 Andrew Clark (54.), 4:3 Brad Ross (OT) - Strafminuten: 8:6.