Grandland X: zeigt Größe

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Der Name ist Programm: Mit dem Grandland X bietet Opel einen ausgesprochen geräumigen Kompakt-SUV, der zu den größeren Modellen im Segment gehört. Er ist drei Zentimeter...

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. Der Name ist Programm: Mit dem Grandland X bietet Opel einen ausgesprochen geräumigen Kompakt-SUV, der zu den größeren Modellen im Segment gehört. Er ist drei Zentimeter länger als sein französischer Verwandter, der Peugeot 3008. Entwickelt wurde das gemeinsame Modell schon lange vor der Opel-Übernahme durch Peugeot.

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Karosserie & Innenraum

Die Größe der Karosserie und der lange Radstand von 2,68 Metern sorgen auf allen Plätzen für viel Raum. Selbst in der zweiten Reihe fühlen sich auch große Mitfahrer wohl. Die Sicht ist in alle Richtungen gut, obwohl man angesichts der Ausmaße des Grandland X beim Rangieren sehr gern das Bild der optionalen Rückfahrkamera (295 Euro) in Anspruch nimmt. Der Kofferraum wirkt kleiner, als er ist: 514 Liter stehen zur Verfügung, das ist in Ordnung. Der vergleichbare VW Tiguan bringt es allerdings auf 615 Liter. Bei umgeklappten Sitzen kann der Grandland X mit 1652 Litern aber gut mithalten.

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Fahrleistung & Fahrverhalten

Der Zweiliter-Diesel mit 177 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmeter hält, was die Zahlen versprechen: kraftvolle Beschleunigung und in fast jedem Drehzahlbereich genug Leistung. Sehr harmonisch ist die Zusammenarbeit mit der serienmäßigen Achtgang-Automatik, sie schaltet fast unmerklich. Lediglich bei niedrigen Geschwindigkeiten ist der Wechsel vom Schub zur Beschleunigung etwas ruckelig. Positiv: Der Diesel arbeitet sehr leise. Das Fahrverhalten ist trotz der Größe agil, damit bietet der Deutsch-Franzose das von einem Opel erwartete Handling. Dazu trägt bei, dass die Ingenieure beim Grandland X ein Gewicht von unter 1,6 Tonnen erreicht haben. Der Verbrauch von 6,1 Litern ist in vertretbar (Normverbrauch: 4,9 Liter).

Serienausstattung & Extras

In die getestete Ausstattung „Innovation“ hat Opel die meisten Sicherheits- und Komfort-Features eingebaut, die man zu bieten hat. Dazu gehört der intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer, die elektronische Bremskraftverteilung, der Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Wer besonders komfortabel sitzen will, kann den Premium-Ergonomiesitz mit AGR-Gütesiegel wählen (2200 Euro). Optional steht außerdem das Adaptive LED-Fahrlicht (1350 Euro) zur Verfügung.

Geldwert & Umwelt

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Angesichts der Diesel-Debatten drängt sich die Frage nach der Abgasnorm auf: Mit der Euro 6d-Temp ist man auf der sicheren Seite. Der Diesel verfügt über ein Abgasreinigungssystem mit AdBlue-Einspritzung. Opel bietet den Zweiliter-Diesel in den höchsten Ausstattungen „Innovation“ (ab 37 720 Euro) und „Ultimate“ (ab 43 010 Euro) an – mit Blick auf Mitbewerber in Ordnung.

Urteil & Fazit

Das gefällige Modell ist eine gute Ergänzung für die SUV-Palette von Opel.

Von Getestet von Florian Giezewski