Erkältungswelle: Meist ist es jetzt Influenza

aus Coronavirus-Pandemie

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Die Infektwelle rollt und viele Menschen sind gerade krank.

Die Grippe-Welle rollt durch Deutschland, kurz vor Weihnachten gingen die Zahlen aber etwas zurück. Welche Symptome sind typisch? Und was weiß man über den Influenza-Typ H3N2?

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Wie ist die aktuelle Lage?

Die Zahl der Arztbesuche und die Zahl der Atemwegsinfekte liegt insgesamt weiter über dem Niveau der Vorjahre zum Höhepunkt schwerer Grippewellen, erklärt das RKI. Insbesondere bei den Kindern fallen dabei hohe Fallzahlen auf. Bei den Fünf- bis Neunjährigen etwa lag die Grippe-Inzidenz zuletzt bei über 600. „Influenza spielt weiterhin eine sehr große Rolle bei Vorstellungen in der Praxis. Mindestens die Hälfte aller Kinder werden deswegen vorgestellt“, berichtet Soraya Seyyedi, Sprecherin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Hessen, vom Praxisalltag. „Fast alle Kinder, die wir darauf testen, sind positiv.“ In der vom RKI zuletzt dokumentierten 50. Kalenderwoche gingen die Zahlen bei den Kindern allerdings leicht zurück. Auch über die Feiertage mit den Weihnachtsferien wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet.

Welche Erkältungsviren dominieren derzeit?

Ganz klar die Influenzaviren. In 55 Prozent der beim RKI eingesandten Proben zu akuten Atemwegsinfekten können diese derzeit nachgewiesen werden. An zweiter Stelle folgt RSV mit 15 Prozent. Erst danach folgen mit acht Prozent humane, saisonale Coronaviren sowie Rhinoviren (sechs Prozent). Sars-CoV2 wird momentan lediglich in fünf Prozent der Proben entdeckt.

Corona-Viren sind nur noch selten Auslöser für Infekte

Wie sieht es in den Krankenhäusern aus?

Auch in den Krankenhäusern ist die Erkältungswelle spürbar und erreicht bei der Zahl der zu behandelnden Atemwegsinfekte laut RKI ebenfalls Höchstwerte früherer Grippewellen. Bei den Null- bis Vierjährigen gehen die Zahlen mittlerweile leicht zurück. Dafür steigt nun die Zahl der Patienten über 80 Jahren. 28 Prozent der Patienten mit schweren Atemwegsinfekten, die im Krankenhaus behandelt werden, haben Influenza. Elf Prozent leiden an Covid-19, bei den Kleinkindern von null bis vier Jahren dominiert hingegen weiter mit 50 Prozent das RS-Virus. Insgesamt wurden seit dem Herbst 161.000 Grippe-Fälle in Deutschland nachgewiesen, etwa zehn Prozent davon, also 16.000 Patienten, mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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Was sind die Symptome?

Ein plötzlicher Krankheitsbeginn, ein starkes Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit und sehr hohes Fieber, das über viele Tage anhält, gehören zu den Symptomen der Grippe. Dazu können starke Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, trockener Husten und Appetitlosigkeit kommen. Aber auch Schnupfen, Halsschmerzen, glasige gerötete und tränende Augen sowie Bauchschmerzen, zählt Kinderärztin Seyyedi als Symptome auf. Vor allem bei Schweinegrippe könnten zudem auch Erbrechen und Übelkeit hinzukommen.

Was weiß man über den Influenza-Typ H3N2, der aktuell vorherrscht?

Die weitaus meisten Grippefälle werden aktuell vom Influenza-Typ A H3N2 ausgelöst. Nur sporadisch kommt derzeit in Deutschland auch der Influenza-Typ A H1N1 vor, zu dem auch die Schweinegrippe gehört. H3N2 wird häufig in Zusammenhang mit stärkeren Grippewellen sowie höheren Todeszahlen als in Vergleichsjahren gebracht, Letzteres vor allem bei Menschen über 65 Jahren. Eine starke Grippewelle hatte es im Sommer zudem bereits in Australien gegeben. In den USA und in Kanada steigen die Fallzahlen in dieser Saison ebenfalls stark nach oben. Auch in diesen Ländern dominiert dieses Jahr der Subtyp H3N2 - nachdem Influenza durch die Corona-Schutzmaßnahmen in den vergangenen Jahren kaum eine Rolle gespielt hat.