Mannheim: Technoseum

Die verschiedenen Produktionsmilieus im Lauf der Jahrzehnte sind ebenfalls Thema der Ausstellung. Foto: Technoseum

Das Technoseum ist eines der drei großen Technikmuseen in Deutschland. Die Ausstellung zeigt 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte.

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Mannheim. Das Technoseum in Mannheim gehört mit einer Ausstellungsfläche von 9000 Quadratmertern neben dem Deutschen Museum in München und dem Deutschen Technikmuseum in Berlin zu den größten Technikmuseen in Deutschland. Die Entwicklungen in Naturwissenschaften und Technik vom 18. Jahrhundert bis heute sowie der soziale und wirtschaftliche Wandel, den die Industrialisierung in Deutschland ausgelöst hat, sind die Themen der Dauerausstellung.

Maschinen werden nicht einfach gezeigt, sondern in Ensembles inszeniert, Vorführtechniker erklären Arbeitsabläufe und beantworten die Fragen der Besucher. So erhalten sie zum Beispiel einen lebendigen Eindruck, wie eine Dampfmaschine funktioniert, aber auch Informationendarüber, welche Auswirkungen die Einführung der Dampfkraft auf die Industrialisierung hatte. Wer beim Gang durch das Museum kurz frische Luft schnappen möchte, der kann mit der Museums-Eisenbahn „Eschenau“ von 1896 direkt in den Museumspark fahren.

Selbst aktiv werden

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Selbst aktiv werden darf man in der Experimentier-Ausstellung „Elementa“, die an mehreren Orten auf dem Rundgang durch das Museum zum Tüfteln einlädt: Technische Erfindungen lassen sich hier durch eigenes Ausprobieren nacherleben. Zusätzlich können an Sonn- und Feiertagen große wie kleine Besucher von 11 bis 16 Uhr am Mitmach-Programm „Familie-aktiv!“ teilnehmen, das an wechselnden Orten im Haus stattfindet – und dabei zum Beispiel Nähmaschinen vor der Textilweberei ausprobieren.