Mainz: Stadthistorisches Museum

Seit Juli 2003 ist das Museum in der Mainzer Zitadelle, Bau D, untergebracht.Foto: Stadthistorisches Museum Mainz

Die Dauerausstellung im Stadthistorischen Museum Mainz gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Stadt Mainz von der Steinzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

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Mainz. Die Dauerausstellung "Magenza - 1000 Jahre jüdisches Mainz" zeigt die bedeutende und wechselvolle Geschichte der Mainzer Juden seit dem Mittelalter: Zeiten hoher geistiger und kultureller Blüte einer traditionsreichen Gemeinde, aber auch Phasen der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung bis hin zum Holocaust im 20. Jahrhundert.

Darüber hinaus beleuchtet das Stadthistorische Museum die Historie der Stadt Mainz über die Jahrhunderte hinweg:

•Mainz von der Steinzeit bis zur Ankunft der Römer •MOGONTIACVM – Mainz in römischer Zeit •Mogontia – das merowingische Mainz •Mainz im hohen und späten Mittelalter •Mainz an der Schwelle zur Neuzeit •Mainz als kurfürstliche Residenzstadt •Aufklärung, Mainzer Republik und französisches Mainz •Die Großherzoglich-hessische Zeit bis zur Revolution von 1848 •Mainz auf dem Weg zur Großstadt •Erster Weltkrieg – Weimarer Republik – „Drittes Reich“ •Auf dem Weg zum „Neuen Mainz“.

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Leben und Arbeiten im Mainz des 19. und 20. Jahrhunderts

Die Ausstellung "Wirtschafts- und Arbeitsleben in Mainz im 19. und 20 Jahrhundert" präsentiert Erzeugnisse aus wichtigen Zweigen der Mainzer Wirtschaft: dazu zählen die Möbelindustrie, die metallverarbeitende Industrie, die Wein- und Sektkellereien. Doch nicht nur Produkte, sondern auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sind Thema der Ausstellung.

Und "Kinderwelten" gibt Einblicke in Mainzer Kinderzimmer aus früherer Zeit, zum Beispiel eine Marionettenbühne von 1928, geschaffen von dem Mainzer Maler Hans Kohl und dem Marionettenschnitzer Walter Oberholzer (München), Puppen­küchen, Kinderkaufladen und vieles mehr.