Anlieger und Autofahrer in Worms können aufatmen: Ausbau der...

Bis Weihnachten soll in der Bebelstraße alles fertig sein.Foto: photoagenten/Ben Pakalski  Foto: photoagenten/Ben Pakalski

Das Ende ist in Sicht: Die Stadt hat die Bebelstraße in den letzten Jahren in mehreren Etappen erneuert. Momentan wird der letzte Bauabschnitt zwischen Thomas- und Gaustraße...

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NEUHAUSEN. Das Ende ist in Sicht: Die Stadt hat die Bebelstraße in den letzten Jahren in mehreren Etappen erneuert. Momentan wird der letzte Bauabschnitt zwischen Thomas- und Gaustraße erledigt. Noch vor Weihnachten will Baudezernent Uwe Franz (SPD) die momentan voll gesperrte Hauptverkehrsachse wieder für den Verkehr freigeben. „Das Bauende für die Gesamtmaßnahme ist wie ursprünglich geplant für Dezember vorgesehen. Wir sind damit im Zeit- und Kostenrahmen. Den genauen Tag kann ich allerdings noch nicht nennen, da die noch durchzuführenden Arbeiten auch witterungsabhängig sind“, erläuterte Franz auf WZ-Nachfrage.

Die Arbeiten zwischen Thomas- und Stralenbergstraße sind schon weitgehend abgeschlossen. Im Moment wird vornehmlich im Schlussstück zwischen Stralenberg- und Gaustraße gearbeitet. Der Ausbau dieser vorher mit Schlaglöchern gespickten Straße kostet die Stadt rund 650 000 Euro. Davon trägt der Entsorgungsbetrieb, der die Gelegenheit zur Kanalsanierung, für Ausbesserungsarbeiten und zum Austausch defekter Hausanschlüsse nutzte, 50 000 Euro.

Die Straßenerneuerung erfolgt baulich genauso wie in den bereits fertiggestellten Abschnitten Richtung Kreisel Von-Steuben- und Hochschule/Friedrich-Ebert-Straße.

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Mit im Boot war auch EWR. Zusammen mit dem Entsorgungsbetrieb kümmerten sich die beiden Unternehmen vor Beginn der Maßnahme um die in der Straße liegenden Leitungen. Diese Arbeiten waren bis Juni 2017 abgeschlossen, teilte Franz mit. Danach folgte die eigentliche Straßensanierung. Dabei wird der Fahrbahn- und Gehwegbereich von Grund auf erneuert. Die Bebelstraße erhält einen frostsicheren Unterbau. Die Fahrbahn wird asphaltiert und später mit Radstreifen ausgestattet. Die Gehweg- und Parkflächen werden mit Betonpflaster ausgebaut.

Geplant ist auch, an der Einmündung der Bebel- in die Gaustraße einen leistungsfähigeren Kreisel zu bauen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Gefahrenstelle zu beseitigen. Wann die Stadt diese auch vom Neuhauser Ortsbeirat für dringlich angesehene Straßenbaumaßnahme angeht, könne er momentan noch nicht sagen, bedauert Uwe Franz. Denn der Kreiselbau sei abhängig von der ebenfalls beschlossenen Generalsanierung des Neuhauser Tunnels. Hier strebt die Stadt die sogenannte Bypass-Lösung an. Demnach soll die Tunnelröhre Richtung Albert-Schulte-Park verschoben werden. Vorteil dieser Variante: Während der Neubauphase kann die alte Durchfahrt weiter genutzt werden, dadurch werden komplizierte Umleitungen und jahrelange Staus vermieden. Die komplizierten Gespräche mit der Bahn über diese Lösung laufen. Erst wenn hier Klarheit herrsche, so Franz, könne man an die Neuordnung des Verkehrs aus dem Tunnel in Richtung Neuhausen gehen.