„Hochhemmer Gebabbel“ des Heimat- und Kulturvereins in Worms

Ein Wanderstock für Raimund Sürder (l.): Mit ihm freuen sich (v.l.), Ortsvorsteher Patrick Mais, „Geschenkegeber“ Otwin Koch, Maria Hilberg und Dieter Gleim. Foto: Hilberg

(red). Der Heimat- und Kulturverein hat seine beliebte Veranstaltungsreihe „Hochhemmer Gebabbel“ fortgesetzt. Raimund Sürder referierte über die Pfrimm, die einmal ein...

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HOCHHEIM. (red). Der Heimat- und Kulturverein hat seine beliebte Veranstaltungsreihe „Hochhemmer Gebabbel“ fortgesetzt. Raimund Sürder referierte über die Pfrimm, die einmal ein mächtiger Wasserlauf war und früher bei Pfeddersheim in den Rhein floss. Der Fluss entspringt in der Nordpfalz bei Sippersfeld und legt einen Weg von 42,7 Kilometer zurück, bis er in Worms in den Rhein mündet. Auch heute noch schwemmt der Pfrimmlauf nach heftigem Regen und bei Schneeschmelze vom Donnersberg her Geröllmassen zum Rhein. So gab es auch immer wieder verheerende Hochwasserkatastrophen wie etwa am 27. November 1882, als alle Mühlen entlang des Flusses ausfielen, da die Achsen ihrer Mühlräder überflutet waren. Die Felder ringsherum glichen einer Seenlandschaft. Schon früh hatten sich Menschen an der Pfrimm angesiedelt wie etwa um 700 die Kelten in Pfiffligheim.

Einige der zahlreich erschienenen Zuhörer konnten ihrerseits Geschichten um die Pfrimm beisteuern. So haben einige im Pfiffligheimer Strandbad, das in den 30er-Jahren errichtet wurde, das Schwimmen erlernt. Noch heute zeugen Stufen von dieser Einrichtung.

Maria Hilberg, die Zweite Vorsitzende des Vereins, bedankte sich für die vielen Beiträge. „Sie zeigen, wie sehr ihnen die Pfrimm am Herzen liegt“, so Hilberg. Der Pfiffligheimer Otwin Koch, der Sürders Vortrag mit alten Aufnahmen der Pfrimm und ihrer Umgebung veranschaulichte, hatte noch eine Überraschung am Schluss. Er überreichte Sürder einen Wanderstock, damit er noch viele Wanderungen entlang der Pfrimm machen kann.