Wormser Caritas kündigt Gespräche an

(ppo). Als Reaktion auf unseren am Mittwoch erschienenen Artikel „Mangelnder Brandschutz?“ über die Brandschutzmaßnahmen im Caritas-Mietshaus St. Josef hat der Wormser...

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WORMS. Als Reaktion auf unseren am Mittwoch erschienenen Artikel „Mangelnder Brandschutz?“ über die Brandschutzmaßnahmen im Caritas-Mietshaus St. Josef hat der Wormser Caritasverband nun mit einer Stellungnahme reagiert. Die „Sorgen der Mieterinnen und Mieter“ nehme man ernst, nun werde man „gemeinsam mit diesen das Gespräch suchen“, heißt es darin. So beschwerten sich die im Komplex lebenden Senioren darüber, dass viele im Notfall nicht selbst die Treppen aus dem ersten oder zweiten Stock als Fluchtweg nutzen könnten – da sie auf Gehhilfen angewiesen seien. In diesen Fällen, so die Caritas, sehe der Evakuierungsplan eine Feuerwehr-Rettung über die jeweiligen Wohnungsbalkone vor.

Wieder beruft sich der Verband darauf, „alle baurechtlich geforderten Vorgaben des Brandschutzes“ im Baugenehmigungsverfahren mit der Stadt Worms konzipiert und erfüllt zu haben. Beim Josefshaus, so wird in der Stellungnahme erklärt, handele es sich „dezidiert nicht um ein Altenheim oder eine ähnliche Einrichtung, für welche andere gesetzliche Standards gelten“. Hier lebten Senioren, die „überwiegend selbstständig leben können“.

Der für vergangenen Dienstag angekündigte Probealarm für die Einrichtungen im Haus hatte bei den betagten Bewohnern Irritationen hervorgerufen. Sie waren zur freiwilligen Teilnahme eingeladen, ausgelöst wurde der Alarm im Wohnhaus aber nicht.