Wanderfriedenskerze in Worms

(red). Die Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze gedenkt jedes Jahr in Hessen und Rheinland-Pfalz einer bestimmten Gruppe von Menschen, die unter den Folgen von Krieg, Terror...

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WORMS. (red). Die Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze gedenkt jedes Jahr in Hessen und Rheinland-Pfalz einer bestimmten Gruppe von Menschen, die unter den Folgen von Krieg, Terror und Gewalt leiden. Das Motto der diesjährigen Ökumenischen Aktion Wanderfriedenskerze könnte aktueller nicht sein: „Späte Einschläge – die Folgen von Krieg für Körper und Seele“. Unmittelbar erscheinen einem Bilder versehrter Menschen durch Bomben oder Kriegstrümmer vor Augen. Seelische Schmerzen und Traumata sind unsichtbare Wunden, die Menschen aus Kriegen mitnehmen.

Kerzen im Frankfurter Dom am 1. September entzündet

Am 1. September wurden beim Ökumenischen Friedensgebet im Frankfurter Dom die neun großen Kerzen entzündet, die von Gruppen verschiedenster Konfessionen gestaltet wurden. Sie sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass die „späten Einschläge“ nicht das letzte Wort haben sollen.

Gestaltet wurden die Kerzen von verschiedenen Gruppen und engagierten Personen aus Frankfurt, Offenbach, Hanau-Steinheim, Limburg, Wiesbaden, dem Ried und Heusenstamm. Ihre Gedanken zur Kerzengestaltung teilen sie in eigens angelegten Gästebüchern, die mit den Kerzen mitwandern.

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In Worms wird die eine der diesjährigen Wanderfriedenskerze an drei Gottesdiensten und Gebeten mit dabei sein. Am Sonntag, 13. November, um 10.30 Uhr im Hochamt in St. Martin, im Gottesdienst um 19.30 Uhr in St. Paulus und am Mittwoch, 16. November, um 12.05 Uhr beim Liturgischen Mittagsgebet zum Buß- und Bettag in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche.

Die Entstehungsgeschichte der Wanderfriedenskerze und alle weiteren Informationen gibt es im Internet unter www.wanderfriedenskerze.de. Kontakt per E-Mail an Pax Christi Worms: paxchristi.worms@gmx.de.