Martinsfeuer nach Vesper in Wormser Martinskirche am 13. November

(red). Nur zwei Städte in Deutschland können sich rühmen, dass sich der historische heilige Martin tatsächlich mit einiger Sicherheit dort aufgehalten hat: Worms und Trier....

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WORMS. Nur zwei Städte in Deutschland können sich rühmen, dass sich der historische heilige Martin tatsächlich mit einiger Sicherheit dort aufgehalten hat: Worms und Trier. Hier, in der „Stadt der Vangionen“, so erzählt schon die früheste Lebensbeschreibung des Heiligen, habe Martin im Jahr 356 vor dem Kaiser seinen Militärdienst quittiert und die Waffen niedergelegt, weil er fortan nur noch Christus als seinem einzigen Herrscher dienen wolle. In der Wormser Martinskirche wird der Heilige Martin daher seit über tausend Jahren als Patron besonders geehrt. Der Überlieferung nach ist die Kirche genau über jenem Kerker errichtet, in den der römische Kaiser den heiligen Martin einsperren ließ. Die Feier des Patroziniums beginnt am Samstag, 13. November, 17 Uhr, mit einer Vesper, in der Pfarrer Christian Rauch aus Lampertheim die Festpredigt hält.

Aufgrund der steigenden Coronazahlen verzichtet die Gemeinde auf die anschließende Lichterprozession durch die Stadt, stattdessen wird zu einer Begegnung im Innenhof hinter der Martinskirche am Martinsfeuer eingeladen. Der Kirchenmusikverein Pfeddersheim sorgt für die musikalische Umrahmung. Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am Sonntag, 10.30 Uhr, das Festhochamt zum Patrozinium, das der Martinschor unter Leitung von Daniel Wolf mitgestaltet.