Coronavirus: Insgesamt sechs Tote in Worms

aus Coronavirus-Pandemie

Thema folgen

Die Zahl der Infizierten steigt in Stadt und Kreis weiter an. Trotz guten Wetters gibt es kaum Verstöße gegen Kontaktverbot.

Anzeige

WORMS. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in der Stadt Worms und dem Kreis Alzey-Worms steigt weiter an. Erneut sind in den vergangenen Tagen auch Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. So sind laut Gesundheitsamt im Klinikum Worms seit Mittwochnachmittag zwei Männer im Rentenalter gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Einer der Männer war ein Bewohner des Amandusstiftes. Damit sind nun seit Ausbruch der Corona-Krise in Worms fünf Männer und eine Frau verstorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Drei von ihnen lebten im Senioren- und Pflegeheim Amandusstift in Worms-Weinsheim. Dort sind mehrere Bewohner und eine Reihe von Mitarbeitern positiv auf Corona getestet worden.

Mit Stand Karfreitag, 16 Uhr, lagen dem für den Landkreis und die Stadt zuständigen Gesundheitsamt 264 bestätigte Fälle von mit Corona infizierten Personen vor. In der Stadt Worms sind es nach Angaben des Gesundheitsamtes jetzt 130 infizierte Menschen, am Mittwochnachmittag waren es noch 124. In der VG Wonnegau sind nun 36 Fälle dokumentiert, vor zwei Tagen waren es 34, in der VG Eich sind es nun 13 (zuvor 11) und in der VG Monsheim 11 (9). Bislang konnten im Bereich des Gesundheitsamtes 109 Bürger wieder gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Sie bleiben aber weiter in der Statistik der positiven Fälle enthalten.

Coronavirus: Die Lage in Hessen und Rheinland-Pfalz

Anzeige

Die Polizei berichtete auf Nachfrage dieser Zeitung, dass für sie der Karfreitag ein ruhiger Tag geblieben ist. Streifen waren wieder unterwegs, mussten aber nur selten tätig werden. Die meisten Menschen hätten sich trotz des wunderbaren Wetters ans Versammlungsverbot und die Kontaktsperre gehalten. In wenigen Fällen hätten Personen nach entsprechender Ansprache durch die Streifenbeamten dann den Sicherheitsabstand eingehalten.

Trotzdem war an besonders beliebten Stellen durchaus einiges los. An der Rheinpromenade schlenderten etliche Spaziergänger, auf dem Festplatz waren erkennbar Familien zusammen, die Gruppen hielten aber Abstand voneinander. Allerdings sind nach wie vor auch unvernünftige Menschen anzutreffen. Auf dem Spielplatz an der Rheinpromenade etwa sind die Verbotsschilder verschwunden. Prompt tobten sich dort am späten Freitagnachmittag Kinder und Jugendliche aus, während die Erwachsenen zusahen.