Bei der Vorab-Vorstellung der VR-Stationen des...

WZ-Leser Michael Schätzlein sieht sich mit der VR-Brille gerade in der Scha(t)zkammer um. Das Hochschul-Team um Professor Dr. Alexander Wiebel (re.) und die WZ-Leser Georg-Peter Biedert, Ursula Groh-Biedert und Gunther Schneider (v.l.) schauen zu.Foto: pa/Stumpf  Foto: pa/Stumpf

Faszinierend. Wenn Mr. Spock auf dem Raumschiff Enterprise dieses Wort mit seiner emotionslosen Art ausspricht, ist klar: Auf der Reise durch Galaxien, die nie ein Mensch zuvor...

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WORMS. Faszinierend. Wenn Mr. Spock auf dem Raumschiff Enterprise dieses Wort mit seiner emotionslosen Art ausspricht, ist klar: Auf der Reise durch Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, ist dem Halb-Vulkanier etwas begegnet, was ihn erstaunt. Wenn Michael Schätzlein bei der exklusiven Vorstellung des „schaz“-Projekts für WZ-Leser in der Hochschule dieses Wort voller Euphorie ausspricht, ist klar: Beim Klicken durch virtuelle Welten, die der Osthofener nie zuvor gesehen hat, ist ihm wieder eine Kleinigkeit begegnet, die ihn verblüfft hat.

Und von diesen Kleinigkeiten gibt es viele: Ob Kelch, Maske, Schwert, Goldmünze oder Karussell, alles sieht täuschend echt aus. So echt, dass er und die anderen WZ-Leser Ursula Groh-Biedert und ihr Mann Georg-Peter Biedert (Flörsheim-Dalsheim) sowie Gunther Schneider (Worms) um Spiegel und Tische herumlaufen wollen, die es gar nicht gibt. Nur in der virtuellen Realität (VR) von „schaz“ existieren sie. Zum „schaz“-Projekt, das die Hochschule für den Rheinland-Pfalz-Tag konzipiert hat, gehört zum einen die Spiele-App und zum anderen eben diese virtuelle Welt, die das VR-Team um Professor Dr. Alexander Wiebel entwickelt hat und jetzt in der Hochschule vorstellt. Zwar gab es für Besucher beim Rheinradeln, auf dem Maimarkt in Mannheim oder auf dem Einheitsfest im Mainz schon erste Einblicke, was die Besucher beim Rheinland-Pfalz-Tag an den acht VR-Stationen erwartet. Dass aber alle fünf Levels durchgespielt werden konnten, dazu hatte noch niemand die Möglichkeit. Sonst wäre Gunther Schneider bei dem Exklusiv-Termin für die WZ nicht dabei. Denn Schneider ist ein VR-Veteran, der beim Rheinradeln schon einmal reingeschnuppert hat.

Ausgangspunkt für den virtuellen Spaziergang ist die Scha(t)zkammer. Von dort aus geht es zu Jazz & Joy, zu den Nibelungen-Festspielen, zum Spectaculum, ins Jahr 1521 oder aufs Backfischfest. Auf dem Rummel wird es auf der Achterbahn so rasant, dass es Gunther Schneider zeitweise schon fast zu viel wird. Da hilft nur, kurz die Augen zuzumachen, damit der Schwindel wieder vergeht. Besonders beliebt bei den WZ-Lesern war auch der Schlagabtausch mit einem düsteren Herren aus dem Mittelalter. Ursula Groh-Biedert und ihr Mann Georg-Peter Biedert haben auf ihn gerne eingedroschen. Und so spulten die WZ-Leser bei ihrem Urteil zu „schaz“ am Ende so ziemlich alle Adjektive ab, die im Duden mit dem Wort Begeisterung in Verbindung gebracht werden. „Faszinierend“ durfte da im Repertoire nicht fehlen.

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Von Claudia Wößner