Mann schwimmt im Rhein: Rettungseinsatz bei Nierstein

Symbolfoto: Heiko Küverling / Fotolia

Ein im Rhein schwimmender Mann hat am Samstagabend einen Rettungseinsatz zwischen Nierstein und Trebur ausgelöst.

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NIERSTEIN / TREBUR. Am Samstagabend haben Spaziergänger gegen 19.40 Uhr einen Mann im Rhein auf der hessischen Seite bei Trebur gesehen und die Rettungskräfte verständigt. Eine Person sei in Badehose an der Rheinstelle "Kornsand" ins Wasser gegangen, habe ein Zeuge gemeldet, berichtet die Polizei in Mainz auf Anfrage. Erst vor einer Woche waren etwa auf gleicher Höhe bei einem Badeunfall im Rhein eine Mutter und ihr fünfjähriger Sohn ertrunken.

Wie die Polizei weiter berichtet, ist der Mann offenbar bewusst zum Schwimmen in den Rhein gegangen. Er habe es geschafft, bis zur anderen Rheinseite nach Nierstein zu schwimmen. Dort hätten die Rettungskräfte versucht, ihn abzufangen, ihn aber nicht rechtzeitig erreicht. Während der Einsatz weiter lief und nach dem Mann im Wasser gesucht wurde, sei dieser wieder zurück zur hessischen Seite geschwommen und habe dort selbstständig den Rhein verlassen können. Anschließend sei der Mann für die Einsatzkräfte nicht mehr anzutreffen gewesen, so die Polizei weiter.

"Es ist lebensgefährlich, dort zu schwimmen", betont ein Sprecher der Mainzer Polizei. Verboten sei es dort nicht, im Rhein zu schwimmen, deswegen habe der Mann gegen keine Vorgaben verstoßen. Es müsse sich aber um einen "sehr geübten Schwimmer" gehandelt haben, betont die Polizei. Gegen 20.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.