Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz ist gestartet

Besucher schlendern über den Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz.  Foto: Lukas Görlach

Ministerpräsidentin Dreyer und OB Ebling verraten, welche Programmpunkte Besucher sich beim Landesfest nicht entgehen lassen sollten. Auch die Wetterfrage bleibt zentral.

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MAINZ. In der Stadt macht sich allerorten Bratwurstduft breit, die Zapfanlagen werden gestartet, in den Zelten bereiten viele Vereine und Institutionen alles für die Besucher vor, Soundchecks werden durchgeführt. Ab dem Nachmittag ist der Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz geöffnet. Um 18 Uhr fand die offizielle Eröffnung auf dem Schillerplatz an der Landesbühne statt.

Am Morgen trafen sich das Landeskabinett und Oberbürgermeister Michael Ebling – nicht nur, damit sich die Minister anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages traditionsgemäß ins Goldene Buch der gastgebenden Stadt eintragen, sondern auch, um einen Ausblick auf die Festtage zu geben. Dabei steht am heutigen Freitag vor allem auch die Wetterfrage im Fokus. „Wir sind gut gewappnet“, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Alle Beteiligten seien wachsam; es sei alles so vorbereitet, dass man schnell reagieren könne. „Wir werden kein Risiko eingehen“, sagt sie. Auf dem Festgelände gibt es zahlreiche Stellen, unter anderem Türme und an den Bühnen, über die Durchsagen getätigt werden können.

Impressionen vom Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz.
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Die offene Art der Mainzer kommt bei den Besuchern aus dem gesamten Bundesland besonders gut an.
Impressionen vom Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz.
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Impressionen vom Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz.
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Zum großen Landesfest werden an den drei Tagen etwa 300.000 Besucher erwartet, 350 Zelte wurden auf den verschiedenen Aktionsflächen, die in der gesamten Innenstadt verteilt sind, aufgebaut. Dabei gehe es auch um Information: „Die Menschen sollen viel lernen über ihr Bundesland“, sagt die Ministerpräsidentin.

OB Michael Ebling ist ebenfalls voller Vorfreude: „Wir haben eine lange Zeit hinter uns, in der große Veranstaltungen nicht möglich waren“, sagt er. Besonders freue er sich, dass das Angebot so breit gefächert sei und viel Wissenswertes über das Bundesland, über Digitalisierung, zum Thema Fachkräfte und auch über Mainz als „stolze Stadt der Forschung und Wissenschaft“ biete. Auch Landtagspräsident Hendrik Hering, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Familienministerin Katharina Binz waren am Freitagvormittag voller Vorfreude auf die drei Festtage.

Die Stände für den Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz sind bereit, auf den Bühnen wird die Technik hochgefahren, das Fest kann kommen. Foto: Maike Hessedenz
Die Stände für den Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz sind bereit, auf den Bühnen wird die Technik hochgefahren, das Fest kann kommen. (© Maike Hessedenz)

Aber worauf freuen sich die Gastgeber in Person von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling besonders? „Ich freue mich darauf, Menschen zu treffen“, sagt Malu Dreyer. Besonders meint sie dabei auch die vielen Ehrenämtler, ohne die das Fest nicht zu stemmen wäre. „Es gibt jeden Tag tolle Highlights. Und am Ende steht der Festumzug“, sagt sie. Ganz besonders möchte sie aber auch auf die Tage der offenen Tür im Landtag und der Staatskanzlei hinweisen. Nachdem eine große Eröffnung des neuen Landtags im September aufgrund der Pandemie nicht stattfinden konnte, solle nun allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, das neue Gebäude zu besichtigen.

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Solidaritätsbekundungen für Ahrtal und Ukraine

Michael Ebling ist natürlich Fan des Mainz-Platzes auf Höfchen und Markt. Zahlreiche Mainzer Unternehmen sind dort vertreten, für Essen und Getränke ist gesorgt, die Mainzer Winzer schenken aus – wenn es schon wegen des Festes dieses Wochenende kein Marktfrühstück gibt - und auf der Bühne gibt’s Programm von Mainzer Künstlern. Auch er freut sich auf viele Begegnungen nach der langen Zeit der Pandemie. Und einen Termin hat er sich in seinem Rheinland-Pfalz-Tag-Kalender fest eingetragen: die Premiere des Mainz-Tatorts am Sonntag, 18 Uhr, auf der großen SWR-Bühne am Ernst-Ludwig-Platz.

Bei all dem sei offensichtlich, so Malu Dreyer, dass man auch die Ukraine und das Ahrtal nicht vergesse. Davon zeugten auch viele Solidaritätsbekundungen an den Ständen.