Rohrbruch bei Nierstein schränkt Wasserversorgung kaum ein

Das betroffene Rohr wurde am Samstag ausgetauscht, ohne das neue Widerlager kann es aber nicht in Betrieb gehen. Foto: wvr

(red). An einer Wassertransportleitung bei Nierstein ist es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Rohrbruch gekommen. Nach Angaben der Wasserversorgung...

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RHEINHESSEN. (red). An einer Wassertransportleitung bei Nierstein ist es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Rohrbruch gekommen. Nach Angaben der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz (wvr) waren deren Mitarbeiter sofort an der B420 vor Ort, um den Schaden zu lokalisieren und schnellstmöglich zu beheben. Dort stellte sich heraus, dass die Reparatur einen größeren Zeitaufwand als gewöhnlich erfordern würde. Es müsse ein neues Widerlager gegossen werden, das der Sicherung der Leitung diene. Die schlechten Wetterverhältnisse mit starkem Regen haben die Situation zusätzlich erschwert.

Die betroffene Transportleitung versorgt die Hochbehälter „Nierstein Hochzone“ und „Selzen“. Da diese zum Zeitpunkt des Rohrbruchs noch gut gefüllt waren, gab es daher erst einmal keine Einschränkungen bei der Wasserversorgung, teilt die wvr mit. Am Samstag gab es jedoch hohe Abgabespitzen, sodass vorsorglich um einen sorgsamen Umgang mit dem Wasser gebeten wurde. Die betroffenen Großverbraucher wurden telefonisch informiert. Dank der Mithilfe aller Betroffenen konnte sich die Lage so am Samstag entspannen.

Die wvr hat Notleitungen eingerichtet, sodass beide Gemeinden vorerst auf einem anderen Weg mit Trinkwasser versorgt werden können, bis die Reparaturmaßnahmen abgeschlossen sind. Das betroffene Rohr wurde bereits am Samstag ausgetauscht, das Widerlager sollte am Montag gegossen werden und muss dann vollständig aushärten, ehe die Leitung wieder in Betrieb gehen kann.

Nach Abschluss der Reparaturarbeiten wird der entsprechende Abschnitt gründlich durchgespült, um die ursprüngliche einwandfreie Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. Dabei können Trübungen des Wassers auftreten, die jedoch gesundheitlich vollkommen unbedenklich seien.