Nach brutalem Einbruch mit lebensgefährlich verletztem...

(saki). Im Fall des Einbruchs in Eltville, bei dem ein Zeuge lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei bislang keine neuen Erkenntnisse. Wie berichtet, waren am Sonntag...

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ELTVILLE. (saki). Im Fall des Einbruchs in Eltville, bei dem ein Zeuge lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei bislang keine neuen Erkenntnisse. Wie berichtet, waren am Sonntag in der Bleichstraße zwei unbekannte Täter in ein leer stehendes Haus eingebrochen und dabei aus dem gegenüberliegenden Haus beobachtet worden. Ein Anwohner, der das Haus betrat, um dort nach dem Rechten zu sehen, wurde von den überraschten Tätern niedergeschlagen, daraufhin schlugen sie massiv auf ihn ein, einer der Einbrecher offenbar mit einer Metallstange.

67-Jähriges Opfer erlitt eine Schädelfraktur

Das 67 Jahre alte Opfer erlitt eine Schädelfraktur und andere Verletzungen, wie aus dem Umfeld der Familie zu hören ist. Die Täter flüchteten, bevor die von der Ehefrau des Anwohners verständigte Polizei eintraf. Die daraufhin eingeleitete Fahndung mit einem Polizeihubschrauber verlief erfolglos. Nach einer ersten Befragung des 67-Jährigen beschreibt die Polizei den Haupttäter als kräftig, 1,85 Meter groß und mit dunklem Teint, mit hellblauem Hemd und dunkler Hose bekleidet. Der zweite Täter habe eine braune Cargohose mit seitlichen Taschen getragen, mehr könne man nicht sagen, erklärt Polizeisprecher Markus Hoffmann.

Die Mordkommission ermittle gegen die beiden Täter wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, die Fachleute vom Erkennungsdienst hätten am Tatort „umfangreiche Spuren der Tat“ gesichert, berichtet Hoffmann. Mit Blick auf das brutale Vorgehen der ertappten Einbrecher verweist der Sprecher auf die Empfehlung der Polizei, bei ähnlichen Beobachtungen den Notruf 110 zu wählen und alles Weitere der Polizei zu überlassen.

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Stephanie B., die Tochter des Opfers, hatte in einem Facebook-Post und in einem Kommentar auf der Webseite dieser Zeitung den Tathergang beschrieben. „Mein Vater liegt momentan auf der Intensivstation der HSK“, schrieb B. am Sonntagabend. „In das Haus meiner Großeltern wurde in den letzten fünf Jahren drei mal eingebrochen! Und das hier in Eltville, in einer Kleinstadt!“, erregt sich die Eltvillerin.