ESA-Satellitenbild der Woche: El Salvador

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Das Satellitenbild wurde so verarbeitet, dass die Vegetation rot erscheint. Foto: ESA

Das ESA-Satellitenbild der Woche führt uns nach El Salvador, das kleinste und am dichtesten besiedelte Land Mittelamerikas. In dem kleinen Land am östlichen Rand des...

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DARMSTADT. Die Kopernikus Sentinel-2-Mission führt uns über El Salvador, das kleinste und am dichtesten besiedelte Land Mittelamerikas. Dieses am 30. Januar 2019 aufgenommene Falschfarbbild wurde so verarbeitet, dass die Vegetation rot erscheint.

Der Guija-See, sichtbar oben links im Bild, liegt an der Grenze zwischen El Salvador und Guatemala. Der See war einst Teil des Maya-Reiches und die Legende besagt, dass er auch eine alte Stadt unter seinem Wasser versteckt.

El Salvador liegt am östlichen Rand des Pazifischen Ring of Fire und hat 25 Vulkane, obwohl es ein kleines Land ist. Der Vulkankomplex des Nationalparks Cerro Verde ist unten links im Bild mit Wolken übersät. Der Nationalpark Cerro Verde liegt über 2.000 Meter über dem Meeresspiegel. Er beherbergt eine Gruppe von drei Vulkanen, die von üppigem Regenwald umgeben sind. Santa Ana, der höchste Vulkan des Landes, ist mit seinem kreisförmigen Gipfel deutlich sichtbar. Izalco, direkt unter Santa Ana gelegen, ist 1770 entstanden und ist seitdem mehr als 50 Mal ausgebrochen. Seine seltsame Farbe und Form ist auf diese häufigen Ausbrüche zurückzuführen.

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Das große Gewässer rechts von Izalco ist der Lake Coatepeque, einer der größten Kraterseen des Landes. Er ist Heimat einer Vielzahl von Wasserlebewesen und weist Überreste alter vulkanischer Aktivitäten auf, wie heiße Quellen und Öffnungen, die Dampf ausstoßen und als Fumarolen bekannt sind.

Der große Vulkan rechts im Bild trägt den Namen San Salvador. Er grenzt an die Hauptstadt, mit der er seinen Namen teilt. Die Stadt erstreckt sich entlang des nahegelegenen Sees Ilopango, der den Krater eines erloschenen Vulkans einnimmt.

Von esa/jei