Oberliga: TSG will ein Tor mehr als die FCK-Zweite schießen

PFEDDERSHEIM - (csr). Sie sind das Salz in der Fußball-Suppe: Tore. Nimmt man die aktuelle Bilanz der TSG Pfeddersheim in der Oberliga, so kommen Spiele mit Beteiligung der Elf von Trainer Marc Heidenmann selten fade daher. Es fallen fast vier Tore pro Spiel, bei denen immerhin in der Mehrzahl im TSG-Lager gejubelt wird. Genau so soll es auch sein. „Wir versuchen immer, so viele Tore zu schießen, wie es geht“, umreißt Heidenmann seine Idee, zu der gehört, dass seine Elf auch möglichst wenige kassieren soll.

Geklappt hat es mit den wenigen Gegentoren im bisherigen Saisonverlauf nicht immer, was der Trainer mehreren Faktoren zuschreibt. Es gehe da um eine teils fehlende Balance, die aus Mangel an Erfahrung resultiere. Auch die Körpergröße („wir sind eine kleine Mannschaft“) spiele bei Standards eine Rolle, dazu kommen individuelle Fehler. Heidenmann sieht sein Team grundsätzlich aber in der Abwehrarbeit auf gutem Weg und lässt sich auch von der teils wilden Schlussphase zuletzt gegen den TSV Emmelshausen nicht blenden. Diese schreibt der Coach auch der fehlenden Spritzigkeit zu, standen doch mehrere Spieler auf dem Platz, die Heidenmann nach einer Verletzung noch nicht bei hundert Prozent sieht. Und letztlich ging seine Elf ja doch auch als 1:0-Sieger, also ohne Gegentor, vom Platz. Es ist eine Bestätigung für den Aufwärtstrend.

In personeller Hinsicht bleibt die Sache auch in den nächsten Wochen schwierig. Aktuell bangt Heidenmann um Marcel Öhler (umgeknickt) und Jemal Kassa (krank), zumindest sind Atsushi Kikutani und Henrik Nagel wieder nahe am Kader. Bis zum Saisonende keine Rolle mehr spielen wird dagegen Nils Demmerle, der sich am Samstag beim Aufwärmen einen Patellasehnenanriss zugezogen hat. „Er ist in ein Loch getreten“, erzählt Heidenmann, der den Offensivmann da erstmals von Anfang an aufbieten wollte. Jetzt wird der Offensivmann erst zur Vorbereitung der neuen Saison zurückerwartet.

Den jüngsten Sieg nimmt der TSG-Trainer nach zuvor zwei Niederlagen dennoch als Mutmacher für das am Samstag anstehende Spiel bei Kaiserslautern II. „Die sind richtig gut drauf“, weiß er zwar, glaubt aber: „Wir können denen den Zahn ziehen.“ Bedeutet: Mehr Tore schießen als die Pfälzer.

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