SCHACH Wormser startet mit zwei Remis bei Deutschen Meisterschaften
BAD LIEBENZELL (wz). Nach Thomas Steinkohl im Jahre 1996 nimmt zum zweiten Mal ein Spieler des Wormser Schachvereins an den Deutschen Einzelmeisterschaften teil, die am Wochenende in Bad Liebenzell gestartet sind. Durch den zweiten Platz beim letztjährigen Rheinland-Pfalz-Open hatte sich Torsten Dauenheimer für die Titelkämpfe qualifizieren.
Das Teilnehmerfeld der Deutschen Meisterschaft wird angeführt von sieben Großmeistern und zehn Internationalen Meistern. Gespielt werden insgesamt neun Runden im Schweizer System. In der Setzliste rangiert Dauenheimer vor Turnierbeginn auf Platz 41 von insgesamt 44 Teilnehmern. Dass dies nicht unbedingt aussagekräftig ist, bewies der Nibelungenstädter gleich zu Beginn: Gegen den niedersächsischen Landesmeister Aljoscha Feuerstack (SK Norderstedt, Nummer 17 der Setzliste) holte er ein verdientes Remis. Feuerstack wählte mit Schwarz die Slawische Verteidigung im Damengambit. Zwar gelang es ihm, im Mittelspiel einen Bauern zu gewinnen, doch Dauenheimer ließ seinem Kontrahenten keine Möglichkeit, den Materialvorteil umzusetzen.
In der zweiten Runde kämpfte Dauenheimer gegen FIDE-Meister Thomas Lendrodt (FC Bayern München, an Nummer 19 gesetzt), den Zweiten der Bayrischen Landesmeisterschaften. Gespielt wurde die Damenindische Verteidigung, mit der Dauenheimer problemlos ausglich. Nach vier Stunden Spielzeit und 50 Zügen wurde die Punkteteilung vereinbart.
Durch die zwei gegen deutlich stärkere Gegner erkämpften Remis liegt Dauenheimer in der Tabelle auf Platz 23; in der dritten Runde trifft er auf den Saarländischen Meister Hendrik Tabatt (Caissa Schwarzenbach).
