SQUASH-BUNDESLIGA Black & White verteidigt Platz an der Sonne
(wz). Das Team des Racketclubs Black & White geht als ungeschlagener Tabellenführer der Squash-Bundesliga in die Playoffs, die vom 14. bis16. Mai in Saarbrücken ausgetragen werden. Mit Siegen gegen Taufkirchen und Erlangen verteidigte die Mannschaft um Manager Michael Zehe den Platz an der Sonne.
Im Heimspiel gegen Taufkirchen stand für viele überraschend der zweifache Weltmeister David Palmer bei den Nibelungenstädtern auf dem Meldebogen. Dies wurde möglich, weil der Australier beim Weltranglistenturnier in Richmond früh gegen den Finnen Olli Tuominnen ausgeschieden war und anschließend gleich den Flieger Richtung Frankfurt genommen hatte. Das erste Match bestritt allerdings Christian Bartz gegen Christopher Aßmann. Bartz, der in dieser Saison in der Zweiten Bundesliga zum Einsatz gekommen war, hatte leichte Anlaufschwierigkeiten und fand erst langsam ins Spiel. Bis zum 1:1-Satzgleichstand war es eine ausgeglichene Angelegenheit, danach nahm der junge Wormser das Heft in die Hand und gewann mit 3:1 Erfolg. Carsten Schoor hatte im Anschluss wenig Probleme mit dem ehemaligen Junioren-Nationalspieler Kevin Schwendtner, den er ohne Satzgewinn unter die Dusche schickte.
Im Spiel an Position eins hatte Taufkirchens Shootingstar Rudi Rohrmüller dann die undankbare Aufgabe gegen David Palmer antreten zu müssen. Der 17-Jährige verkaufte sich teuer und kämpfte um jeden Ball, verlor das kurzweilige Match aber mit 0:3. Die stärkste Begegnung bekamen die Zuschauer zu sehen, als der Mannschaftssieg für Worms bereits in trockenen Tüchern war. Der Engländer Lee Drew für Taufkirchen und Andre Haschker standen sich an Position zwei gegenüber. Nach über 90 Minuten und fünf langen Sätzen musste Haschker im 14. Spiel die erste Niederlage hinnehmen, mit 14:12 im letzten Satz hatte der Engländer das besser Ende für sich.
Tags darauf in Erlangen gab es mit gleicher Besetzung einen ungefährdeten 4:0-Erfolg, wobei nur Christian Bartz an Position vier über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste, ehe er Hernan Duhart besiegt hatte. Alle anderen Matches endeten mit glatten 3:0-Erfolgen für die Schützlige von Neu-Trainer Marcus Berrett.
Nun gilt es für die Wormser, die gute Form bis in den Mai zu konservieren, um in Saarbrücken gegen Koblenz, Paderborn und Stuttgart zu bestehen und vielleicht erstmals den Titel des Dyeutschen Mannschaftsmeisters in die Domstadt zu holen.
