SQUASH Tabellenführung und Trainerwechsel bei Black&White
(wz). Nun ist es perfekt: Die Squash-Cracks von Black&White Worms werden im Mai mit von der Partie sein, wenn in Saarbrücken der neue Deutsche Mannschaftemeister ermittelt wird. Durch ein 3:1 gegen den Bremer SC sowie ein 2:2 beim SC Koblenz verteidigten die Wormser am Wochenende die Tabellenspitze in der Bundesliga. Beim Rundenfinale geht es Ende Februar nur noch darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs der vier besten Mannschaften zu sichern.
Aufgrund der Verletzung von Davide Bianchetti mussten die Wormser das vergangene Wochenende zwar ohne ausländischen Spitzenspieler bestreiten, unterm Strich stimmte allerdings die Ausbeute. Licht und Schatten gab es noch bei Daniel Hoffmann zu vermelden, der gegen den Bremer Jan Ole Bleil zwar einen ungefährdeten 3:0-Erfolg erzielte, in Koblenz gegen Oliver Pettke aber ohne echte Chance blieb. Und auch bei Carsten Schoor wechselten Licht und Schatten, musste er doch gegen den starken Bremer Norman Junge eine Niederlage quittieren, für die er sich in Koblenz mit dem Sieg gegen Johannes Voit aber eindrucksvoll rehabilitierte. Nach fünf langen Sätzen und weit über einer Stunde Spielzeit hatte er den Ex-Nationalspieler in die Knie gezwungen.
Ohne Bianchetti hatte Nationalspieler Jens Schoor die undankbare Aufgabe, gegen die ausländischen Spitzenspieler beider Gegner antreten zu müssen. Gegen Bremens Clinton Leeuw ging der Wormser hochkonzentriert und körperlich in Topform jedes Tempo mit und bestimmte mit zunehmender Spieldauer immer mehr das Geschehen, weshalb er nach fünf spannenden Sätzen seinen ersten Sieg gegen den Südafrikaner feiern durfte. In Koblenz hätte Schoor seiner Wochenendbilanz durch einen Sieg gegen Laurens Jan Anjiema, immerhin Nummer 15 in der Weltrangliste, fast noch die Krone aufgesetzt. Der Holländer siegte nach 0:2-Satzrückstand aber doch noch in fünf kräftezehrenden Sätzen 3:2.
Einmal mehr ungeschlagen blieb Andre Haschker als der bisher fleißigste Punktesammler auf Wormser Seite. Gegen Bremens Heiko Schwarzer, der ein tolles Spiel zeigte, musste Haschker allerdings schnell die ersten beiden Sätze abgeben. Erst danach fand er ins Spiel und konnte den Satzgleichstand erzielen. Im fünften Satz war es letzlich die überragende Physis des Nationalspielers, die den Ausschlag zu seinen Gunsten gab und dem Black&White-Team den 3:1-Sieg sicherte.
In Koblenz hatte Haschker gegen Deutschlands Rekord-Nationalspieler Stefan Leifels ebenfalls mehr Mühe, als im lieb sein konnte. Er gewann diesmal mit 3:1 Sätzen, was seinem Team die 2:2-Punkteteilung und die Sicherung der Tabellenspitze brachte.
Am Rande des Spiels gegen Bremen verkündete Manager Michael Zehe, dass man sich einvernehmlich von Coach Barry Dodson getrennt habe und zukünftig mit Italiens Nationaltrainer Marcus Berrett zusammenarbeiten werde.
