Von Christian Hoffmann
Offene Türen im DRK-Berufsbildungswerk
Strahlender Sonnenschein lockte viele Besucher auf das Gelände des DRK-Berufsbildungswerks zum Tag der offenen Tür. Und es war so viel geboten, dass die Gäste kaum mit dem Schauen hinterherkamen: Info-Stände von Arbeitsagentur, Zeitarbeitsunternehmen, Kunsthandwerkern und der Reha-Vertretung waren vor Ort, eine Swing- und Jazz-Kapelle aus Abenheim sorgte für Unterhaltung, eine Mountainbike-Rallye war aufgebaut, kurios ging es beim Gabelstapler-Volleyball zu, aber auch Bogenschießen lockte. "Wir bieten die Chance, hinter die Kulissen unserer Einrichtung zu schauen", erklärt Norbert Schwehm vom DRK-Berufsbildungswerk. Deswegen machten die Organisatoren über den Tag verteilt Führungen, bei denen man die Werkstätten und Schulungsräume besichtigen konnte. Es bestand die Möglichkeit, in den Werkstätten hergestellte Sachen zu attraktiven Preisen zu kaufen. "Seit diesem Jahre haben wir die neuen Berufe Friseur und Fachlogistiker im Angebot", erzählt Norbert Schwehm, der mit einem Mikrophon bewaffnet auch die Moderation auf dem ganzen Gelände übernahm. "In diesen beiden Berufen betreten wir Neuland." Besonders freute sich Schwehm über ehemalige Schüler, die der Einladung zu dem Fest nachgekommen waren. Dass ein Tag der offenen Tür nicht nur nüchternes Programm bietet, sondern auch für Kurzweil sorgt, dies bewies die frische Rock´n´Roll-Tanzgruppe "Flying Devils", die zu aktuellen Pophits wirbelte. In einem bunten Bauwagen namens "Café Muggefuck" schenkten Auszubildende leckere Getränke aus. Auch Jan Gerckens fand erfreulicherweise im DRK-Berufsbildungswerk eine Zukunftsperspektive. "Ich mache hier meinen Hauptschulabschluss nach", erzählt der 17-Jährige aus Dittelsheim-Heßloch. Ab dem 1. August tritt er dann eine Ausbildung zum Maler und Lackierer in seinem Heimatort an. "Wände, Häuser und Wohnungen streichen, das macht mir großen Spaß", freut er sich. Daneben lassen sich im DRK-Berufsbildungswerk noch Köche, Hauswirtschafter, Tischler und Metallarbeiter finden. "Man hat hier sehr gute Chancen, sich weiterzubilden", warb Gerckens.
