GEWERKSCHAFT Komba erläutert vor Hauptamtlichen ihre Ziele
(red). Die Komba Gewerkschaft Rheinland-Pfalz, Ortsverband Worms, veranstaltete jüngst eine Informationsrunde für hauptamtliche Kollegen der Feuerwehr Worms, in deren Rahmen der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft und gleichzeitig stellvertretende Landes- vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Torsten Bach aus Frankenthal, über Fachthemen referierte. Schwerpunkte legte Bach insbesondere auf die Altersgrenze für Feuerwehrbeamte, die Anhebung von Feuerwehrzulagen, berufliche Perspektiven für Feuerwehrbeamte und die Rechtslage bei Dienstunfällen.
Torsten Bach nahm eingehend Bezug auf die geplanten Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz und die mit Intensität von der Komba Gewerkschaft vertretenen Positionen. Die Feuerwehrkollegen in Worms sind trotz qualifizierter Ausbildung und Fortbildung zur Zeit allesamt im mittleren Dienst angesiedelt und somit laut Komba „bestimmt nicht auf Rosen gebettet“. Der Gewerkschaft lägen die Belange der hauptamtlichen Feuerwehrkollegen besonders am Herz, hieß es.
Es gibt laut Volker Rüffer, dem Vorsitzenden des Wormser Ortsverbandes der Komba, im Feuerwehrbereich viele Baustellen, die von Gewerkschaftsseite zielorientiert angegangen und gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz mit Beharrlichkeit vertreten werden müssten: „Leistung und Bezahlung der Feuerwehrbeamten stehen derzeit in einem krassen Missverhältnis.“
Komba-Ortsvorsitzender Volker Rüffer mahnte an, dass Politiker und Politikerinnen berechtigte Anliegen der Feuerwehrleute ernst nehmen müssten, „den Draht zur Basis, den sie immer mehr verlieren, wieder herstellen und für adäquate Besoldung Sorge tragen müssen“. Gute Leistungen, besonders im gefahrenträchtigen Feuerwehrberuf, könne der öffentliche Arbeitgeber nicht zum Nulltarif erhalten, um damit marode Staatskassen zu sanieren.
