Von Sascha Diehl
COOKING CUP Hobbyköche treten im Haus der Küchen gegeneinander an
Lobster-Chicken-Crepinette mit Vanillesabayon, Pangasiusfilet mit Chicken-Chili-Erdnuss-Haube und Involtini von Kalb und Seeteufel: Die Küchenmeister hinter den lecker klingenden Delikatessen sind Hobbyköche, die am Dienstagabend beim Regionalentscheid des Cooking-Cups 2009 im Haus der Küchen gegeneinander antraten.
Drei Teams wurden zum Regionalentscheid zugelassen und konnten ihre Kochkünste der kritischen Jury präsentieren. Eine Küchenschlacht beträchtlichen Ausmaßes, zumal die fertigen Hauptgerichte nach 60 Minuten auf dem Teller und die Küche sauber sein müssen. Für die Teilnehmer hieß es jedenfalls den Kochlöffel schwingen, Hacken, Filetieren, Backen und Braten was die Küche hergibt.
Mit dabei im Kampf mit Rezepten, Speisen und Jurymitgliedern war auch ein Team aus Worms. Trixi Kuklinski und Karin Flesner wollten die Juroren mit ihren Involtini von Kalb und Seeteufel auf Blumenkohl-Koko-Püree an Rosmarinkartoffeln überzeugen. Eine spontane Entscheidung, lacht sie, jedenfalls "waren wir verrückt genug mitzumachen". Aus der vermeintlich verrückten Idee wurde schließlich ein konkretes Rezept, "Ich wollte eine asiatisch-italienische Kombination ausprobieren", strahlt Trixi Kuklinski, die offensichtlich überzeugt ist, dass ihre unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto "California Cuisine"entstandene Kreation bei der Jury ankommt. Geübt haben die beiden jedenfalls: "Wir haben vier Mal probegekocht, aber es hat nicht immer geklappt", gibt Karin Flesner zu und demonstriert aber Selbstbewusstsein. "Heute klappt es", meint sie, "weil es muss." Gekocht wurde allerdings nicht nur von den teilnehmenden Zweier-Teams sondern auch für die Zuschauer. Die Chuchi Wormatia, ein Männerkochclub, versorgte die rund 300 Kochfans mit kalifornischen Leckereien. Für die Unterhaltung zuständig war die Nibelungenhorde,die Szenen aus ihrem Theaterstück "Knastkinder" aufführten. Profitieren vom Koch-Event, sollten indes nicht nur die Freunde guter Küche. Ein Teil des Veranstaltungserlöses geht wie in den vergangenen Jahren an das Unicef-Projekt "Schulen für Afrika".
