Dorfgemeinschaftshaus wird saniert
03.09.2010 - FRETTENHEIM
Von Karl M. Wirthwein
GEMEINDERAT Aufteilung in drei Bauabschnitte / Volksbank stiftet Linde für den Friedhof Frettenheim
Ein Dorfgemeinschaftshaus ist eigentlich der kulturelle und gesellschaftliche Mittelpunkt einer Gemeinde. In Frettenheim ist dieses Thema jedoch seit rund drei Jahren immer wieder viel diskutierter Mittelpunkt in den Sitzungen des Ortsgemeinderates. Der wünscht sich die finanzielle Unterstützung des Landes für ein neues Gebäude.
Doch anstelle des erhofften Zuschussbescheides des Ministeriums lagen bislang nur zwei Absagen auf dem Tisch von Ortsbürgermeister Bernd Weber. Begründet wurde die ablehnende Haltung nicht. In dürren Worten war der Gemeinde beschieden worden, dass diese Baumaßnahme keine staatlichen Subventionen erhalten werde. Deshalb hatte man die Neubauvariante ad acta gelegt und den Bauausschuss beauftragt, mögliche Lösungen für eine Sanierung des bestehenden Dorfgemeinschaftshauses zu finden.
Der Ausschuss hat nunmehr vorgeschlagen, die Sanierung auf mindestens drei Abschnitte im zeitlichen Abstand von jeweils zwei Jahren aufzuteilen. Als erste Maßnahme hat man überlegt, den Bereich Küche und Nebenraum anzugehen. Dabei kam der Gedanke auf, die Küche in den Nebenraum zu verlegen. Nach und nach sollen dann der große Hauptraum, der Flur und das Treppenhaus in Angriff genommen werden. Der Ortsgemeinderat folgte dieser Empfehlung einstimmig. VG-Bürgermeister Walter Wagner erinnerte daran, dass man auch für dieses Projekt Zuschüsse beantragen könne, allerdings gäbe es dafür eine Untergrenze.
„Ein hoher Baum fängt viel Wind“, lautet ein Sprichwort. Doch kann auch ein starkes Wurzelwerk viel Schaden anrichten. So musste sich der Rat wegen der Verkehrssicherung in der Goethestraße und Steinzeilen Gedanken machen. Dort hatte sich um die Baumscheibe herum das Pflaster gehoben und war zur Stolperfalle für Fußgänger geworden. Drei bis vier Quadratmeter Pflastersteine werden ausgebessert. Die zweite Maßnahme zur Verkehrssicherung liegt im gleichen Straßenabschnitt. Dort hat man einst einen bogenförmigen Randstein als Regenrinne eingefasst. Doch das Regenwasser spült Rindenmulch mit und verstopft den Kanal. Auch hier soll „bauliche“ Abhilfe geschaffen werden. Zudem sind die Randsteine schadhaft und müssten ausgebessert werden.
Nach der Fällung eines Baumes auf dem Friedhof soll ein neuer gepflanzt werden. Es gibt sogar einen Spender. Zu ihrem 150-jährigen Bestehen stiftete die Volksbank Worms-Wonnegau eine Linde.
