Elfjähriges Mädchen aus Guntersblum nach Badeunfall im Rhein verstorben
14.07.2010 - HAMM / GUNTERSBLUM
Von Rainer-Philipp Koch
Das elfjährige Mädchen, das am Mittwochnachmittag von der Feuerwehr aus dem Rhein bei Hamm gezogen wurden, ist gestorben. Das teilte die Polizei am Abend mit. Ein mit einem Hubschrauber eingetroffene Notarzt hatte sofort Reanimationsversuche vorgenommen. Das Kind wurde in die Mainzer Uni-Klinik geflogen. Die Ärzte konnten dem Mädchen, das lange Zeit im Wasser getrieben war, allerdings nicht mehr helfen.
Wie der Eicher Feuerwehrchef Horst Widder berichtet, befand sich das Mädchen, das vermutlich nicht schwimmen konnte, mit seiner ein Jahr älteren Schwester etwa 400 Meter oberhalb der Fähranlegestelle beim Baden im Rhein, als die beiden Kinder plötzlich von der Welle eines vorbeifahrenden Schiffes erfasst und dadurch vom Uferbereich abgetrieben wurden. Die Zwölfjährige konnte sich aus eigener Kraft schwimmend ans Ufer retten.
Die Mutter der Kinder verständigte die Rettungskräfte, die binnen weniger Minuten an dem schwer zugänglichen Sandstrand am Rhein eintrafen.
Die mit Booten ausgerückten Feuerwehren konnten das jüngere Mädchen schließlich etwa 200 Meter von der Unglücksstelle entfernt leblos aus dem Rhein ziehen.
Wie Feuerwehrchef Widder weiter mitteilt, war das Mädchen zu diesem Zeitpunkt bereits 20 Minuten im Wasser getrieben.
