ABSTIMMUNG The Groove Generation bereitet sich auf das Halbfinale "Hessen rockt" in der "Batschkapp" vor
(wb). Im Keller bei Winklers in der Heinrich- Lübke-Straße wird es laut: The Groove Generation feilt an der Performance für das Halbfinale von "Hessen rockt" am Samstag, 27. März, in der Frankfurter "Batschkapp". Seit dem Weiterkommen im Viertelfinale im Lorscher Musiktheater Rex am Samstag, 30. Januar, sind erst knapp fünf Wochen vergangen.
"Wir haben erst einmal gefeiert", erzählen die Musiker begeistert und noch immer voller Euphorie über den Sieg im heimischen Ried. Dann wird es aber auch gleich wieder ernst, denn sie wissen: Die Konkurrenz ist groß. Im Halbfinale, es gibt eines am Samstag, 20. März, und eines am Samstag, 27. März, sind noch zehn Bands im Rennen. Mit der Bürstädter Formation stehen am zweiten Termin also vier weitere Gruppen zur Wahl.
"In der "Batschkapp" hatte Robbie Williams sein erstes Deutschlandkonzert, und Nirvana haben dort schon ihr Schlagzeug aufgestellt", ist Schlagzeuger Sebastian Winkler ganz weg vom Gedanken, ebenfalls an diesem musikalischen Kultort spielen zu können - das allein sei schon eine prima Sache. 700 Leute gehen in die "Batschkapp": Ein großes Publikum erwartet die Band aus dem Ried. Komplett neue Lieder werden zurzeit vorbereitet. Ein ganz anderer Auftritt als in Lorsch wird in die Waagschale geworfen. Die acht Musiker treffen sich zweimal wöchentlich, üben mindestens drei Stunden. "Im Moment kommen noch Zusatzproben hinzu", damit alles sitzt bis Ende des Monats. 16 bis 30 Jahre alt ist der bunt zusammengewürfelte Haufen, der mitreißenden Sound der 70er und 80er Jahre präsentiert. Chancen auf ein Weiterkommen? "Na klar, sonst braucht man sich nicht so ins Zeug zu legen. Aber die anderen sind auch verdammt gut", wissen alle und gehen mit Elan ans nächste Stück.
Blickkontakt, kleine Zeichen, und schon passt der Einsatz, klingt der Gesang perfekt. Doch immer und immer wieder wird gespielt, gesungen und genau hingehört - die Jury in der "Batschkapp" tut das auch.
Noch hat die Formation drei Wochen Zeit. Die Bandmitglieder sehen alles recht locker, machen Scherze, denn der Spaß an der Musik ist jedem Einzelnen anzumerken, und nur wenn alle unverkrampft sind, können sie auf der Bühne überzeugen. Dass sie aber auch ein wenig aufgeregt sind, steht außer Frage und steigert sich sicher noch. "Jeder macht das, was er gut kann", ist wohl das Geheimnis der Gute-Laune-Band.
