„Zwischenlager wegen Rot-Grün“
08.02.2012 - BIBLIS
ATOMENERGIE Meister zu Lambrecht
(red). In der regionalen Presse äußerte sich Christine Lambrecht (SPD) unlängst zum Zwischenlager Biblis. Dieses müsse „streng zeitlich begrenzt sein und sich nicht über die Jahre in ein Endlager verwandeln“, so Lambrecht. „Dass am Kernkraftwerk Biblis überhaupt ein Zwischenlager steht, verdanken wir allerdings gerade der früheren rot-grünen Bundesregierung. Sehr schade, dass Frau Lambrecht diesen Umstand nicht erwähnt - wurde doch die Regierung Schröder von ihr mitgetragen“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU).
Ein Zwischenlager am Standort Biblis habe er, Meister, nie gefordert, und es habe auch nicht seine Zustimmung gefunden. „Im Gegenteil: Meister und auch die gesamte Bergsträßer CDU haben sich immer klar gegen ein Standort-Zwischenlager positioniert. Es wäre besser gewesen, die abgebrannten Brennelemente von vornherein in einem vorhandenen zentralen Zwischenlager einzulagern. Hierfür habe ich mich immer ausgesprochen“, so Meister. Da die Zwischenlager an den Kraftwerksstandorten nun einmal existieren, sei es wichtig, dass die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen auch höchsten Ansprüchen genügen. In puncto Sicherheit der Zwischenlager habe er sich daher in den vergangenen Wochen mit mehreren Anfragen an die Bundesregierung gewandt und sich sachkundig gemacht.
