Von Thomas Ehlke
Drei Verletzte und Sachschaden in Höhe von 19.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der am Nachmittag den Festzug des VG-Weinfestes in der Adelberggemeinde überschattete. Bei der Aufstellung des Zuges haben zwei Pferde aus bislang ungeklärter Ursache gescheut. Die 18-jährige Bockenheimerin auf dem Kutschbock des Flonheimer Gespanns sowie zwei Begleitpersonen konnten die Tiere nicht mehr unter Kontrolle bringen. Die Pferde sind samt der Kutsche durchgegangen.
Dabei wurden ein achtjähriger Junge aus Lonsheim und eine 44-jährige Frau aus Ober-Flörsheim verletzt. Mit Prellungen und Fleischwunden wurden sie ins Krankenhaus eingeliefert. Der Junge erlitt zudem eine Gehirnerschütterung. Die Lenkerin des Gespanns zog sich leichtere Verletzungen zu. Laut Aussage der Alzeyer Polizei wurden darüber hinaus zwei Autos, die am Straßenrand standen, sowie die Kutsche selbst zum Teil schwer beschädigt.
Eines der beiden Pferde ist hochgegangen und in der Frontscheibe eines dunkelblauen VW steckengeblieben. Helfer befreiten das Tier aus seiner misslichen Lage. "Glück im Unglück", so VG-Wehrleiter Uwe König, hat offenbar der Fahrer des VW gehabt, da er Augenzeugenberichten zufolge gerade im Begriff gewesen sei, in seinen Wagen zu steigen. So kam er unverletzt mit dem Schrecken davon. Feuerwehr und Rettungsdienst, so König, hätten sich um die Erstversorgung der Verletzten gekümmert.


Pferde nicht mehr auf Umzügen
Meiner Meinung nach war so ein Unfall absehbar.Wie jeder normale Mensch weiß sind Pferde Fluchttiere und gehören bestimmt nicht auf einen Umzug, wo ein imenser gräuschpegel herrscht, Kinder mal über die Straße flitzen o.ä. was ein Pferd erschrecken kann.Nach dem Artikel zu urteilen haben sich die Pferde oder zumindest eins davon erschreckt und ist durchgegangen,was ja fatale folgen hatte.
Aus dem Unfall sollten doch die für die Organisation solcher Festlichkeiten zuständigen Leute Pferde ausplanen zu liebe den Tieren und zur Sicherheit der Zuschauer und Beteiligten.