Böse Überraschung für eine Zugbegleiterin in der Regionalbahn von Wiesbaden nach Eltville: Statt seines Fahrscheines zeigte ein 17-jähriger Jugendlicher ihr bei der Fahrzeugkontrolle eine Schreckschusspistole.
Als die Zugbegleiterin die Pistole sah, brach sie sofort die Fahrscheinkontrolle ab und verließ das Abteil. Der Jugendliche, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, blieb sitzen. Er war zwischenzeitlich wohl eingeschlafen, denn Beamte der Polizeistation in Eltville mussten den jungen Mann am Bahnhof Eltville wecken.
Die Beamten konnten nicht nur seine Schreckschusspistole im Hosenbund, sondern auch eine geringe Menge Marihuana finden und sicherstellen. Bei dem Jugendlichen, der die Beamten außerdem als Nazis beschimpfte, wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,24 Promille festgestellt, was ihm letztlich einen Platz in der Ausnüchterungszelle einbrachte.
Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Beleidigung eingeleitet
